Archiv 2009

22. EXPOLINGUA: ZfA informiert auf Sprachen- und Kulturmesse


Was muss ich studiert haben, um an einer Deutschen Auslandsschule unterrichten zu können? Welche Fächerkombinationen sind besonders gefragt? Was ist das Höchstalter für eine Bewerbung? Antworten auf solche und andere Fragen gaben Mitarbeiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) vom 20. bis 22. November auf der EXPOLINGUA Berlin. Die internationale Messe für Sprachen und Kulturen fand im Russischen Haus der Wissenschaft und Kulturen in Berlin-Mitte statt.

„Es kamen sehr viele junge Leute zu uns“, freute sich Werner Henkelmann, der zusammen mit Maria Pesch, Elke Foti und Rolf Kruczinna den ZfA-Stand betreute. Vor allem Seiteneinsteiger erkundigten sich nach den Möglichkeiten im Ausland zu unterrichten. „Für eine Bewerbung als Bundesprogrammlehrkraft sind seit letztem Jahr auch Absolventen des Magisterhauptfachs Deutsch als Fremdsprache zugelassen“, erläutert Henkelmann. Auch die Altersstufe wurde vor kurzem hochgesetzt: Bis zum 59. Lebensjahr kann man sich nun für den Auslandsschuldienst bewerben.

Rolf Kruczinna, der in der ZfA als Referent die Auslandsschulen betreut, hielt zwei Vorträge zum Thema „Lehrer im Ausland – Chancen und Perspektiven“. „Noch immer sind Deutsch mit moderner Fremdsprache oder Mathematik mit Naturwissenschaften die günstigsten Fächerkombinationen“, erklärte er den interessierten Besuchern.

12.321 Besucher haben die 22. EXPOLINGUA besucht. 204 Aussteller aus 31 Ländern informierten die sprach- und kulturbegeisterten Besucher. Die Messe richtet sich an Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung sowie an Lehrer, Dozenten, Dolmetscher, Übersetzer und alle anderen Sprach- und Kulturinteressierten. Im nächsten Jahr wird die Messe vom 19. bis 21. November stattfinden.

9. Dezember 2009

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