Archiv 2009

ZfA präsentiert das Deutsche Sprachdiplom


Um das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz vorzustellen, war die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) am 25. November in der Kölner Königin-Luise-Schule zu Gast.

Das Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hatte verschiedene Anbieter internationaler Fremdsprachenzertifikate zu der öffentlichen Informationsveranstaltung eingeladen, um einen Überblick über die Prüfungen zu geben, die an Schulen in NRW abgelegt werden können. Mit Kurzvorträgen und Informationsständen berichteten die Anbieter dem Publikum über ihre Institutionen, die verschiedenen Zertifikate und Teilnahmemöglichkeiten.

Dr. Boris Menrath, der in der ZfA für das Deutsche Sprachdiplom zuständig ist, informierte die Besucher über die Besonderheiten des DSD. Im Gegensatz zu den anderen Fremdsprachenzertifikaten wird die Prüfung nicht in Deutschland, sondern an über 800 Schulen in mehr als 60 Ländern rund um den Globus angeboten. Pro Jahr legen rund 40.000 Teilnehmer die DSD-Prüfung ab.

„Vor kurzem haben wir die so genannte Stufenprüfung eingeführt, die die Sprachkompetenzen auf mehr als einer Leistungsstufe testet“, erklärt Dr. Menrath. Das DSD auf der Stufe I gilt als Nachweis der Deutschkenntnisse, die zur Aufnahme an ein Studienkolleg erforderlich sind. Auf der Stufe II gilt das DSD als Nachweis der für ein Hochschulstudium in Deutschland erforderlichen Deutschkenntnisse.

Auf dem Diplom werden die vier Sprachfertigkeiten Leseverstehen, Hörverstehen, schriftliche und mündliche Kommunikation getrennt ausgewiesen und für jede Fertigkeit das erreichte Niveau bescheinigt. Ein gestuftes Leistungsprofil entspricht der Wirklichkeit des fremdsprachlichen Erwerbsprozesses eher, da in der Regel nicht alle fremdsprachlichen Kompetenzen gleichmäßig ausgebildet werden.

30. November 2009

PASCH-net und Social Media