Archiv 2009

Theaterprojekt „Unser täglich Drama“


Fast ein Jahr lang arbeiteten 85 Schülerinnen und Schüler aus Partnerschulen der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn zusammen mit zwölf Lehrkräften und drei Theaterpädagogen an dem Theaterprojekt „Unser täglich Drama“. Im Deutschunterricht und in Theaterworkshops entwickelten sie eigene Theaterszenen und einen kreativen Bezug zur deutschen Sprache. Das Beste ihrer Theaterarbeit präsentierten sie während eines einwöchigen Workshops und dem abschließenden Theaterfestival am 30. Oktober 2009 in Berlin.

Das Theaterprojekt, das im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ an Partnerschulen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa durchgeführt wurde, verbindet Deutschunterricht mit Theaterarbeit. Das kreative Deutschlernen soll den Spaß und die Motivation der Schülerinnen und Schüler zum Deutschlernen steigern. Parallel zu den Schülerworkshops, die im März, April und Mai 2009 in der Region stattfanden, wurden die Lehrkräfte der teilnehmenden Partnerschulen durch qualifizierte Theaterpädagogen in der schulischen Theaterarbeit fortgebildet. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit konnten an diesen Schulen bereits deutschsprachige Theatergruppen etabliert werden. Ziel des Theaterprojekts war nicht nur die Verbindung von Deutschunterricht und Theaterarbeit, sondern auch die Vernetzung der Partnerschulen in der Region.

Während der festlichen Abschlussveranstaltung in Berlin am 30.10.09 zeigten die 14 bis 17-jährigen Schülerinnen und Schüler aus den Städten Dolný Kubin, Břeclav, Szeged und Ankara, was sie im Deutsch-Theater-Unterricht gelernt hatten – sie präsentierten eine Auswahl ihrer Theaterarbeit seit dem Beginn des Projekts im Februar 2009. Das Theaterfestival war Höhepunkt einer einwöchigen Workshopwoche in Berlin, während der sich die Schülerinnen und Schüler trafen und in gemischten Gruppen zusammenarbeiteten. In Workshops wie „Sehen und Sehen lassen: Straßentheater in Berlins Mitte“ oder „Theatrale Stadterkundungen ‚Potsdamer Platz‘“ ließen sich die Jugendlichen von ihren Eindrücken, die sie von der Stadt und ihren Bewohnern erhielten, zu kurzen Szenen inspirieren.

25. November 2009

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