Archiv 2009

Erste Sprachdiplome in der San Francisco Bay Area


Neuigkeiten aus dem pazifischen Nordwesten der USA: Zum ersten Mal nahmen Schulen aus dieser Region an Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) teil.

Über zwanzig Sprachdiplome auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens konnten sich Schülerinnen und Schüler von Sprachschulen in der Bay Area um San Francisco freuen. Generalkonsul Peter Rothen überreichte die Diplom-Urkunden im Rahmen eines Empfangs für Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Er betonte die Bedeutung der sprachlichen Fertigkeiten vor allem im Hinblick auf mögliche Praktika, Studien- oder Berufswünsche der Absolventen.

ZfA-Fachberaterin Elke Rühl dankte den Lehrkräften und Schulen für ihren Einsatz: „Denn für die Teilzeitschulen bedeuten Vorbereitung und Prüfungsdurchführung eine ganz besondere Anstrengung“. Für das kommende Jahr wird mit deutlich höheren Zahlen gerechnet, weil das DSD im pazifischen Nordwesten gut angenommen wird.

Deutsch wird immer beliebter

„Um sich den Herausforderungen des DSD zu stellen bedarf es einer ganz besonderen Motivation“, erklärt Rühl. Denn Deutsch ist für diese Jugendlichen nicht Teil des täglichen Unterrichts von Montag bis Freitag: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler in den USA besuchen zusätzlich und freiwillig einmal wöchentlich eine der insgesamt rund 100 deutschen Sprachschulen zwischen Ost- und Westküste.

Die DSD- Prüfungsformate erfreuen sich in der USA wachsender Beliebtheit. Sie haben wichtige Akzente in der von den insgesamt fünf dort tätigen ZfA-Fachberatern begleiteten Unterrichtsentwicklung gesetzt.

28. Oktober 2009

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