Archiv 2009

Sozial engagiert: Die Humboldt-Schule San José setzt sich für Erdbebenopfer ein


Mehr als 20 Schulen wurden beim Erbeben im Januar in Costa Rica beschädigt. Die Schulfamilie des Colegio Humboldt hat seitdem verschiedene Hilfsaktionen gestartet. Fast 6.500 Euro sind umgerechnet bislang dabei zusammengekommen. Doch nicht nur Geld, auch Arbeitskraft haben die Schülerinnen und Schüler investiert.

Theatervorführungen, Konzerte, Sportveranstaltungen und Kuchenverkauf sind nur einige der Aktivitäten, die sich die Schüler der Humboldt-Schule einfallen ließen, um Geld für die vom Erdbeben betroffenen Schulen zu sammeln. Auch die Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal leisteten ihren Beitrag, spendeten Geld und gaben ein Konzert.

Der Einsatz der Humboldt-Schule kam zwei Schulen zugute: „Los Cartagos“ und „Virgen del Socorro“. In „Los Cartagos“ beseitigten 50 Schülerinnen und Schüler drei Tage lang Trümmer und Erde. Sie halfen, Türen, Dächer und elektrische Leitungen zu reparieren, Computer zu installieren und das Gebäude zu streichen. Von den Geldspenden wurden unter anderem Farbe und Materialien gekauft und das Mobiliar der Kantine bezuschusst. An der Schule „Virgen del Socorro“ wurde Mobiliar geliefert. Bei den anstehenden Bauarbeiten wollen die Schüler auch hier kräftig mit anpacken.

Die Deutsche Schule San José ist eine der Partnerschulen, die die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreut. Im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ verstärkt die ZfA eine qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

16. Juli 2009

PASCH-net und Social Media