Archiv 2009

Schulpartnerbörse vernetzt deutsche Schulen mit Partnerschulen aus 21 Nationen


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Von Albanien und Ägypten bis Vietnam und Weißrussland: Vertreter ausländischer Schulen, die für ihre Schüler ein internationales Austauschprojekt planen, konnten auf der ersten deutschen Schulpartnerbörse „PartnerSchulen – Deutsche Schulen weltweit vernetzt“ mit interessierten Schulen in Deutschland ins Gespräch kommen und so neue Partnerschaften begründen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom 8. bis 11. Februar 2009 im Rahmen der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt.

Eingeladen waren jeweils 50 deutsche und ausländische Schulen, die an einer dauerhaften Partnerschaft interessiert sind. Die Auswahl der aus 21 Nationen angereisten Vertreterinnen und Vertreter der ausländischen Partnerschulen wurde mit Unterstützung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und des Goethe-Instituts vorgenommen, die der deutschen Schulen durch die Kultusministerien der Länder.

Zur Eröffnung der Schulpartnerbörse am 10. Februar 2009 auf dem Messegelände fand die Preisverleihung eines Videowettbewerbs statt. Unter der Schirmherrschaft von Außenminister Frank-Walter Steinmeier und der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Annegret Kramp-Karrenbauer, waren im Herbst 2008 Preise für die beste Darstellung eines Schulpartnerschaftsprojekts zwischen einer Schule im Inland und einem Partner im Ausland ausgelobt worden. An dem Wettbewerb nahmen Schulen teil, die bereits eine Schulpartnerschaft haben und ein gemeinsames Projekt in einem Videoclip darstellten. Die Preise an die Schüler und Lehrer verliehen Staatsminister Gernot Erler und Heiner Hoffmeister vom Niedersächsischen Kultusministerium. Als Jurymitglied war außerdem die Schauspielerin Jasmin Tabatabai nach Hannover gekommen, die einen Teil ihrer Schulzeit an der Deutschen Schule in Teheran verbracht hatte und lebhaft von ihren Erfahrungen berichtete.

Nach der Eröffnung präsentierten sich alle 100 teilnehmenden Schulen an eigenen Ständen und hatten die Gelegenheit, an einem vom PAD organisierten Fachprogramm mit Vorträgen und Diskussionsrunden zur Gestaltung von Schulpartnerschaften teilzunehmen. Die Möglichkeit sich untereinander sowie auch mit dem Messepublikum über geplante Schulpartnerschaften auszutauschen, wurde von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern rege genutzt.

Von Hannover reisten die ausländischen Schulvertreterinnen und -vertreter in drei Gruppen in die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen, wo sie ein mehrtägiges bildungspolitisches Programm mit Hospitationen an Schulen erwartete. Am 14. Februar 2009 verließen sie Deutschland – bereichert durch zahlreiche neue Eindrücke und erste Absprachen zum Aufbau neuer Partnerschaften mit deutschen Schulen.

Mit der Partnerbörse ist ein Fundament für eine langfristige Zusammenarbeit gelegt worden. Das Programm machte deutlich, dass die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ auch in Deutschland Wirkung entfaltet und „Schulen in Deutschland zum Teil des weltweiten Partnerschulnetzwerks geworden sind“, wie Staatsminister Erler in seiner Ansprache zur Preisverleihung betont hatte.

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