Archiv 2008

Bildungsexperten auf Deutschlandreise


Während Deutsch als Fremdsprache in Ägypten und Marokko bereits seit Jahren etabliert ist und es in Kairo sogar eine über hundert Jahre alte deutsche Schule gibt, stehen Länder wie Jemen und Nordirak noch am Anfang der Entwicklung: Dort unterstützt die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ erste Modellprojekte zur Einführung von Deutsch . In Jordanien, wo es derzeit noch keinen Deutschunterricht an Schulen gibt, haben die Kontakte während der vom Goethe-Institut organisierten Deutschland-Reise viel Interesse geweckt. Auch hier sollen in Kürze zwei bis drei Schulen ins Partnerschulnetz aufgenommen werden.

Im Rahmen des Besucherprogramms empfing der hessische Kultusminister die Delegation in Wiesbaden und die Frankfurter Vize-Bürgermeisterin lud in den Römer. Beim Besuch der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Köln wurden Kontakte für die weitere Zusammenarbeit geknüpft. Bei den Besuchen in einem Gymnasium, dem Amt für Lehrerfortbildung, der TU Darmstadt und dem Goethe-Institut Frankfurt entwickelten sich angeregte Diskussionen und wurden auf beiden Seiten Denkanstöße gegeben.

Auf besonderes Interesse stieß das Thema Mehrsprachigkeit, da es hier um Alternativen zum Englischunterricht ging, der in vielen arabischen Ländern bislang dominiert. Beeindruckt waren die Gäste auch vom Besuch einer Berufsschule, die den Gästen das duale Ausbildungssystem präsentierte.

Eines der wichtigsten Ergebnisse der Besucherreise war, dass sich die Teilnehmer der verschiedenen Länder untereinander kennen lernten und das Netzwerk der Partnerschulinitiative weiter geknüpft werden konnte.

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