Archiv 2008

Dialog der Kulturen in der ZfA


Die Teilnehmer des 'Dialogs der Kulturen' in Köln

Vertreter von Schulaufsicht und Schulverwaltung aus Algerien, Ägypten, dem Irak, Libanon, Marokko, Syrien, Jemen und Jordanien waren am 20. August in der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Köln zu Gast. Im Rahmen der Partnerschulinitiative hatte das Goethe-Institut die Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer nach Deutschland eingeladen, um ihnen vom 17. bis 23. August das deutsche Schul- und Bildungssystem näher zu bringen.

Bildungsangebote verstärken

In Köln erläuterte Joachim Lauer, Leiter der ZfA, zunächst die Grundlagen und die aktuellen Entwicklungen des deutschen Auslandsschulwesens als Pfeiler der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Derzeit sind 53 000 der insgesamt etwa 70 000 Schüler der Deutschen Auslandsschulen nichtdeutscher Herkunft. Rund 23 000 weiteren nichtdeutschen Schülern wird an rund 500 so genannten Sprachdiplomschulen intensiver Deutschunterricht vermittelt. Die zahlreichen Bildungsangebote der beteiligten Partner sollen infolge der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ von Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier noch verstärkt werden. Ziel der Initiative ist es unter anderem, ein Netz von mindestens 1000 Schulen im Ausland aufzubauen. Lauer verdeutlichte der Delegation insbesondere die partnerschaftliche Aufgabenverteilung von ZfA und Goethe-Institut als Träger der Initiative.

Die Gäste aus dem arabischen Raum zeigten sich sehr beeindruckt von den Informationen und den Möglichkeiten, den schulischen Deutschunterricht in ihren jeweiligen Ländern zu intensivieren. Eine zentrale Option: das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz. Hans-Georg Schröder, ZfA-Fachberater in der Region Nahost mit Sitz in Kairo, trug mit seinen Informationen dazu bei, dass die Gäste den schulischen Deutschunterricht der ZfA vor Ort mit einem Gesicht verbinden.

ZfA-Regionalbüro in Kairo

So liegt es nicht zuletzt im Interesse der Besucherinnen und Besucher, dass die Sichtbarkeit der ZfA-Präsenz im Nahen und Mittleren Osten erhöht wird: Am 16. Oktober 2008 öffnet das ZfA-Regionalbüro in Kairo seine Pforten. Dort wird der bereits tätige Fachberater Schröder dann von Prozessbegleiter Frank Beckmann und Schulkoordinator Dr. Peter Janzen unterstützt. Die Information und Beratung von Schulträgern und Kollegien stehen ebenso wie die Fortbildung von Lehrkräften und Schulleitern bei deren Auftrag im Vordergrund.

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