Archiv 2017

4. DSD-Sprachencamp in Georgien

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
40 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen verschiedener DSD-Schulen aus Tbilissi, Batumi und Telawi, kulturweit-Freiwillige und nach Georgien vermittelte Lehrkräfte trafen sich in Rustavi zum 4. Sprachencamp „Debattieren in Georgien“.


Debattierwettbewerbe und Sprachencamps gehören schon seit sieben Jahren zu den unter den Schülerinnen und Schülern beliebtesten Projekten, mit deren Hilfe sie so ganz nebenbei die deutsche Sprache lernen und sich, ohne es bewusst wahrzunehmen, sehr gut auf die Prüfungen zu DSD II vorbereiten können.

Workshop Nr. 4: Überzeugungskraft Das International Scout Centre (ISC) in Rustavi bot nicht nur die räumlichen Voraussetzungen für ein Sprachencamp, sondern lieferte mit überaus kompetenten und freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen nicht unwesentlichen Beitrag zu einer echten Lern- und Wohlfühlatmosphäre zu Beginn der georgischen Sommerferien Ende Juni.

Vielfältiges Programm

In vier Workshops, geleitet von den durch die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) nach Georgien vermittelten deutschen Lehrkräften, bekamen die Zehntklässler wichtige Inputs zum Führen einer Debatte. Zwischen und nach den Workshops sorgten die fünf kulturweit-Freiwilligen mit einem interessanten Freizeitprogramm für ausreichend körperliche Bewegung. Neben sportlichen Wettkämpfen sowie einem Ausflug auf die Festungsruine Ujarma stand auch ein Wettbewerb im Zeltaufbau auf dem Programm. Filmabend, Scoutvortrag durch georgische und deutsche Pfadfinder, Karaoke und Disko rundeten das vielfältige Programm kulturell ab.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem der angebotenen Workshops. Beim finalen Debattierwettbewerb am letzten Camptag begrüßten alle Teilnehmenden die Jury, zu der neben der Fachberaterin der ZfA und einer Vertreterin der Deutschen Botschaft in diesem Jahr auch die Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit gehörten.

In den heißen Debatten ging es um Themen wie Mülltrennung in Georgien, Aufnahme von Flüchtlingen, Ehe von homosexuellen Paaren, Zuwanderungsbegrenzung in die Millionenstadt Tbilissi und viele andere mehr. Die schwierige Aufgabe der Jury war es, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit, das inhaltliche Wissen sowie die Überzeugungskraft jedes einzelnen Teilnehmers zu bewerten.

Die Debatte beginnt. Barbare Chavleishvili aus der Georgischen Schule Tbilissi freute sich sehr über ihren ersten Platz und alle anderen freuten sich mit ihr – vor allem aber darüber, eine wunderschöne gemeinsame Zeit verbracht zu haben, in der alle miteinander und voneinander lernen konnten. Sie danken deshalb allen Organisatoren und Mitstreitern sowie der ZfA und dem Auswärtigen Amt in Deutschland, welches die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellte.
03.08.2017
Angela Schmidt
Fachberaterin/Koordinatorin in Georgien

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