Archiv 2017

Beschützen wir die Erde! – Umweltappell von Schülern aus aller Welt

Präsentation des Umweltappells
Auf der III. Internationalen Jugendumweltkonferenz in Berlin verfassten Jugendliche aus 14 Nationen einen Umweltappell, der zum Schutz natürlicher Ressourcen und zur nachhaltigen Gestaltung der gemeinsamen Zukunft aufruft.


Bereits zum dritten Mal trafen sich die Gewinnerteams des Projektes „Umwelt macht Schule“ zur gemeinsamen Jugendumweltkonferenz in Berlin. Die Teilnehmenden aus Armenien, Weißrussland, Georgien, Kasachstan, Russland, Tadschikistan und der Ukraine tauschten sich über Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung aus.
 
In diesem Jahr jedoch wurde die Konferenz um Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt bereichert: Partnerprojekte des Goethe-Instituts in Südwesteuropa und Deutschland, aus Kamerun und sogar Argentinien ergänzten das weltweite Umweltnetzwerk.

WorldCafe und Erarbeitung des Appells
 
In einem großen World-Cafè arbeiteten die Schülerinnen und Schüler am 8. und 9. April 2017 an einem gemeinsamen Appell, der die Erfahrungen aus ihren Umweltprojekten zusammenfasst. Damit fordern sie andere Schulen auf, natürliche Ressourcen zu schützen und gemeinsam am nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und den Problemen der Gegenwart zu arbeiten.

Internationale Gruppenarbeit
 
Der Appell nahm dabei insbesondere die Schwerpunktbereiche der eingereichten Projekte Recycling und natürliche Kreisläufe, den Schutz der Wälder, den Schutz des Wassers und Energieeffizienz in den Blick. Er wurde abschließend in 14 Sprachen vorgelesen und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihre Heimatländer mitgenommen.
 
An den Schulen beginnt jetzt erst die eigentliche Arbeit: Lehrerinnen und Lehrer, die ebenfalls zur internationalen Umweltkonferenz angereist waren, erarbeiteten in verschiedenen Workshops Wege und Strategien, ihre Projekte öffentlichkeitswirksamer zu gestalten, neue Projektideen umzusetzen und den Umweltappell in den Schulalltag in ihren Heimatländern zu integrieren. So wurde beispielsweise der Appell als mögliche Grundlage für Schulleitbilder, in denen sich Schulen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung bekennen, rege diskutiert.

Blick ins Plenum
 
Auch die Schülerinnen und Schüler nehmen viel von der Konferenz mit und starten voll Begeisterung in die Umsetzung neuer Projekte: „Wir haben das Gefühl, dass uns alle ein Problem vereint, obwohl wir in verschiedenen Ländern leben!“, so Оleksandra (16) und Маrgaritha (16) aus Odessa in der Ukraine. Sie freuen sich, über ihr Engagement für die Umwelt Kontakte in alle Welt geknüpft zu haben. Und sie sind sich sicher, dass sie gemeinsam mit ihren neuen Freunden viel für die Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung erreichen können.

Gruppenbild
 
Umwelt macht Schule: Denken, Forschen, Handeln“ wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ ausgezeichnet.
 
Datum: 10.05.2017
Eike Pockrandt, Experte für Unterricht in Georgien & Aserbaidschan
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