Archiv 2017

Kimchi, Kekse und Christstollen

Teilnehmende des PASCH-Camps bei der Weihnachtsbäckerei.
Beim PASCH-Weihnachtscamp in Korea haben sich 30 Schülerinnen und Schüler aus Ostasien über Feste, Bräuche und ihre Kulturen ausgetauscht.


Kulinarisch vielfältig war das PASCH-Weihnachtscamp im Dezember in Seoul: Deutschen Christstollen, koreanisches Kimchi und Plätzchen konnten die 30 Schülerinnen und Schüler aus Korea, China, Japan, Taiwan, der Mongolei und Hong Kong nicht nur probieren, sondern auch selbst zubereiten.

Teilnehmende des PASCH-Camps bei der Weihnachtsbäckerei.Am Freitag trudelten alle Schülerinnen und Schüler und ihre fünf Begleitlehrerinnen aus ganz Ostasien in Seoul, Korea, ein. Zum Auftakt in der „Hi Seoul“-Jugendherberge waren alle bei verschiedenen Kennenlernspielen in Bewegung.

Am Samstag stellte jede Ländergruppe ein Fest und Bräuche aus dem jeweiligen Heimatland vor. Danach konnten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen im Unterrichtsraum Weihnachtsbräuche in Deutschland kennenlernen und selbst einen kleinen Weihnachtsbaum basteln. Nach einer Runde auf der Schlittschuhbahn hatten alle Gelegenheit, selbst Weihnachtsplätzchen zu backen und bunt zu verzieren. Abends probierte die Gruppe das koreanische Barbecue.

Am Sonntag ging es raus vor die Tür. Mit dem „Seoul City Tour Bus“ erkundeten die Jugendlichen die Sehenswürdigkeiten der Metropole Seoul in Kleingruppen, probierten koreanisches „Streetfood“ und besichtigten „Hanoks“. Das sind traditionelle koreanische Wohnhäuser.

Teilnehmer des PASCH-Weihnachtscamps.

Abends bereiteten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Weihnachtsfeier vor. Eine Gruppe kümmerte sich um die Deko, eine Gruppe sang ein deutsches Weihnachtslied und Wen-Hui und Siyuan aus China übernahmen die Moderation. Im Laufe des Abends spielten fünf Gruppen beim Weihnachtsquiz gegeneinander und mussten Fragen beantworten wie: „Wann öffnet man das erste Türchen des Adventskalenders? Was essen die Deutschen an Heiligabend am liebsten?“, oder „Wie heißt der berühmte Weihnachtsmarkt in Nürnberg?“.

Jeder brachte außerdem ein Geschenk aus seinem Heimatland mit. Die Geschenke wurden aber nicht einfach so verteilt, sondern im Rahmen des Spiels „Würfel-Wichteln“ erspielt. Reihum würfelt dabei jeder Teilnehmende und alle tauschen die Geschenke, bis der Spielleiter „Stopp!“ ruft. Dann durfte jeder sein Geschenk auspacken – von mongolischen Puppen über taiwanesische Snacks bis hin zum koreanischen Schlafanzug war alles dabei.

Die Teilnehmenden des PASCH-Weihnachtscamps.

Tsolmon aus der Mongolei sagt über das PASCH-Weihnachtscamp: „Ich habe viele Freunde gefunden und mein Deutsch verbessert“.
 
Datum: 20.01.2017
Goethe-Institut Korea

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