Archiv 2016

South Forsyth High School Teil des PASCH-Netzwerks


Ende Februar wurde die in Cumming ansässige South Forsyth High School in das Netzwerk der PASCH-Schulen aufgenommen. Die 1990 eröffnete DSD-Schule in den USA hatte für den entsprechenden festlichen Rahmen gesorgt.

Vizekonsul Thomas Wülfing überreichte die PASCH-Urkunde an die DSD-Schule, die zurzeit von 2.700 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Schulleiterin Laura Wilson begrüßte die Gäste und betonte, dass das Fremdsprachenprogramm an der South Forsyth High School eine lange Tradition habe und man dort den Sprachunterricht „auf allen Ebenen“ unterstütze - schließlich trage dieser dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler eine internationale Ausrichtung hätten und „global wettbewerbsfähig“ seien.

Dr. Jeff Bearden, der Superintendent für Forsyth County Schools, knüpfte daran an und wies in seiner Rede auf die enge partnerschaftliche Verbindung zwischen der Schule und der internationalen Wirtschaft hin. Dies spiegelte sich auch darin wider, dass eine Reihe von Vertreterinnen und Vertreten ortsansässiger Unternehmen gekommen waren, um der Verleihung beizuwohnen.


Michaela Claus-Nix vom Georgia Department of Education machte anhand einiger Zahlen deutlich, wie herausragend die Schule ist: „Normalerweise wählen etwa 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Georgia eine Fremdsprache. Auf South Forsyth sind es mehr als 70 Prozent.“ Michael Göttert, Berater für den Deutschunterricht der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), betonte, dass Fremdsprachen in der globalisierten Welt zwar ein wichtiges Werkzeug, aber nicht nur ein reines Mittel zum Zweck seien, sondern demjenigen, der dazu bereit sei, vielmehr „eine ganze Kultur eröffnen können“.

Vizekonsul Thomas Wülfing gab einen augenzwinkernden Tipp, wozu das Erlernen einer Fremdsprache seiner Ansicht nach gut sei: nämlich einen Partner oder eine Partnerin zu finden, der oder die aus dem Land der Zielsprache komme. Als er seine Rede mit den Worten „Welcome to the Family“ beendete, machte er damit deutlich, wie sehr die PASCH-Initiative auch für eine freundschaftliche Verbundenheit zwischen Schulen und Ländern weltweit steht.


Nachdem die PASCH-Urkunde übergeben worden war, hatte Deutschlehrer Jonas Strecker noch die Gelegenheit, ein paar Worte zu sagen. Er betonte, dass all das nicht hätte erreicht werden können ohne diejenigen, für die die Schule letztlich da sei: die Schülerinnen und Schüler. Zum Abschluss gab es im Foyer bei Fingerfood noch die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Dabei machten die Äußerungen der anwesenden Schülerinnen und Schüler immer wieder deutlich, wie gut es gelungen ist, diese für die deutsche Sprache zu begeistern.

Datum: 11.03.2016
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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