Archiv 2016

Zukunftswerkstatt und Besichtigung des Volkswagen-Werkes in Kaluga


Schulabsolventinnen und -absolventen haben im Rahmen der „Studienbrücke Deutschland“ das Auto der Zukunft geplant und die modernen Werke der Volkswagen Group Rus in Kaluga besichtigt.

Vom 11. bis 12. Februar 2016 trafen sich 18 Schülerinnen und Schüler des Stipendienprogramms „Studienbrücke Deutschland“ am Goethe-Institut in Moskau, um an einer zweitägigen Zukunftswerkstatt einschließlich einer Volkswagen-Betriebsbesichtigung teilzunehmen.

Karrierepläne

Während des ersten Tages erkundeten die Jugendlichen ihre Zukunftsperspektiven im Bereich der Ingenieurwissenschaften, Maschinenbau, Physik und Wirtschaftsinformatik. Es handelte sich um die besten Schülerinnen und Schüler ihres Jahrgangs, die später ihr Studium im Rahmen der „Studienbrücke Deutschland“ an einer der Partneruniversitäten der Universitätsallianz (UA) Ruhr in Nordrhein-Westfalen absolvieren wollen. Die vielen Fragen bezüglich eines Studiums in Deutschland wurden kompetent von Charlotte Wohlfahrt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und der deutschen Studentin, Clara Hirschmann, beantwortet.

Das Auto der Zukunft

Das Team von Volkswagen stellte den Stipendiatinnen und Stipendiaten die spannende Aufgabe sich Gedanken zum „Auto der Zukunft“ zu machen. In Kleingruppen skizzierten die Jugendlichen Plakate mit ihren Ideen, die sie dann mit viel Selbstsicherheit auf Deutsch präsentierten: Ein Auto, dessen Größe je nach Zweck angepasst werden kann, ein Auto, das sich nur über Augenkontakt aufschließen lässt und Autos mit automatischen Sicherheitstests. Auch ist das Auto der Zukunft selten auf umweltverschmutzende Treibstoffe angewiesen, sondern wird von umweltfreundlichen Energiequellen angetrieben.


VW-Besichtigung in Kaluga

Aleksandra Tsyganova aus der Personalabteilung der Volkswagen Group Rus organisierte die Betriebsbesichtigung in Kaluga am Folgetag. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten besichtigten zwei Werke. Besonders beeindruckt waren die Jugendlichen von den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards, den innovativen Produktionstechnologien und der exakten Organisation aller Prozesse. Beim anschließenden Runden Tisch mit Manager Wan Balen und Managerin Steblezowa vom VW-Werk konnten die Jugendlichen ihre Fragen stellen. Dabei interessierten sie sich besonders für Tipps zur Planung des Studiums, das Produktionsverfahren von VW, typische Autotrends in Russland, die aktuelle Wirtschaftslage des Landes und potenzielle Arbeitsmöglichkeiten bei VW.


Zum Schluss präsentierten die Studienbrücklerinnen und -brückler ihre Autos der Zukunft und beeindruckten damit das VW-Management. Die Ideen gingen mit den neuesten Produktionstrends einher. Insgesamt boten die beiden Tage den Schülerinnen und Schülern viele neue Eindrücke und motivieren sie ihre Zukunftsvisionen mit Engagement weiterzuverfolgen.

Verantwortliche:

  • Julia Elsner, Projektreferentin „Schulen: Partner der Zukunft“, Goethe-Institut Moskau
  • Dr. habil. Anton Golodnow, Beauftragter für Bildungskooperation Deutsch / Universitäten, „Studienbrücke Deutschland“, Goethe-Institut Moskau
  • Aleksandra Tsyganova, HR Specialist, VOLKSWAGEN Group RUS
Datum: 29.02.2016
Quelle: Clara Hirschmann, Julia Elsner, Goethe-Institut Moskau

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