Archiv 2016

Ministerialbeamte und Schulleiter auf Besuch in Deutschland

Die Teilnehmenden arbeiten an der Zukunftswerkstatt
Vom 23. bis 28. Oktober 2016 kamen 36 Vertreterinnen und Vertreter aus Ländern der Region Osteuropa / Zentralasien für eine Informationsreise nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bonn und Bochum. 


Auf Initiative des Goethe-Instituts fand für Ministerialbeamte und Schulleitungen aus vom Goethe-Institut betreuten PASCH-Schulen der Länder Armenien, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Ukraine und Usbekistan eine Informationsreise statt, welche unter anderem das Ziel hatte, die Gäste  mit der deutschen Bildungslandschaft vertraut zu machen und gemeinsam in einer Zukunftswerkstatt über Perspektiven der PASCH-Initiative in den einzelnen Heimatländern zu reflektieren.

Gruppenfoto der Schulleitungen aus der Region Osteuropa und Zentralasien mit Mechthild Heil, Mitglied des Bundestags

Eindrücke aus dem Programmablauf

Zum Auftakt der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden von der Bundestagsabgeordneten Mechthild Heil begrüßt und diskutierten mit ihr über die Motivation der Schulen an der Teilnahme an der Initiative. Dr. Tobias Funk, Abteilungsleiter Schulen im Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland (KMK) führte die Gäste in das deutsche Bildungssystem ein und beantwortete  viele Fragen der Teilnehmenden.

MINT und CLIL im Fokus der Schulbesuche

Am darauffolgenden Tag standen vor allem Besuche von unterschiedlichen Schultypen der Stadt Bonn auf dem Programm. Die Teilnehmenden besuchten das Helmholtz-Gymnasium, eine Schule mit naturwissenschaftlichem und englisch-bilingualem Zweig. Dabei bekamen die Schulleitungen aus der Region Osteuropa / Zentralasien einen Einblick in das Schulkonzept sowie in den naturwissenschaftlichen Unterricht des Gymnasiums.

Weitere wichtige Ziele der Initiative sind nicht nur Stärkung und Ausbau des Deutschunterrichts an den PASCH-Schulen, sondern auch eine intensivere Förderung von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und CLIL (Content and language integrated learning), der Integration des Deutschen in den Sach- und Fachunterricht.

Gruppenfoto der Schulleitungen aus der Region Osteuropa und Zentralasien

Interessanter Austausch mit den anderen PASCH-Partnern

Im Rahmen der Informations- und Besucherreise gab es auch Treffen mit  Partnern der Initiative, insbesondere mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, wo Fragen zum Deutschen Sprachdiplom und zur Initiierung von Schulpartnerschaften beantwortet werden konnten.

Vorstellung des Programms der Studienbrücke

Ein wichtiger Punkt der Reise war auch die Vorstellung des Programms der Studienbrücke an der Ruhr-Universität Bochum, in das auch ein Treffen mit drei Stipendiaten des Programms aus der Ukraine integriert war.

Ideen für eine intensivere Zusammenarbeit innerhalt des PASCH-Netzwerks

Am vorletzten Tag der Reise fand eine Zukunftskonferenz im Format eines World-Cafés statt, bei der sich die Mehrheit der Teilnehmenden für einen Ausbau des Netzwerks und für eine stärkere Zusammenarbeit ausgesprochen hat. Auch soll der MINT-Bereich an den Schulen gestärkt werden.

Alle Teilnehmenden  würdigten den intellektuellen und interaktiven Austausch und nahmen viele neue Aufgaben an ihre Schulen mit, die sie dort konkret umsetzen möchten.
Datum: 16.11.2016
Veikko Frauenstein, Experte für Unterricht am Goethe-Institut Kiew
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