Archiv 2016

Erstes DSD-Alumnitreffen in Italien

DSD-Alumni, DSD-Schülerinnen und Schüler sowie DSD-Koordinatorinnen und -Koordinatoren kamen in Italien zum Alumnitreffen zusammen
Unter dem Motto „Brücken bauen“ kamen Anfang Oktober auf Einladung der ZfA mehr als 100 DSD-Alumni, DSD-Schüler und DSD-Koordinatoren in Rom zusammen, um sich über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland und an deutschsprachigen Universitäten in Italien zu informieren.


„Es war eine tolle und interessante Erfahrung. Ich fühle mich nun in der großen DSD-Familie richtig zu Hause", meinte Ilaria Magnoni aus Busto Arsizio beim Abschied. Sie nimmt zum Herbstsemester ein Studium für Philosophie und Economics an der Universität Bayreuth auf. Und Mario Domenico Nevola aus Avellino, der bereits im vierten Semester in Stuttgart Mechatronik studiert, sagte, dass er sich als ein „richtiger“ Alumni gefühlt habe: „Ich habe mich gefreut herzukommen. Ich habe gedacht, wahrscheinlich kann ich anderen etwas beibringen. Deshalb habe ich die Einladung auch sofort angenommen“.

„Genau das war der Ansatz dieses ersten Alumnitreffens“, erklärt Heike Juras-Bremer, Fachberaterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in Rom. „Es ging darum, dem Motto der Veranstaltung folgend Brücken zu bauen zwischen den DSD-Schulen, also vor allem den DSD-Schülerinnen und -Schülern sowie den Ehemaligen, die zum größten Teil schon studieren. Viele von ihnen auch an deutschen Universitäten. Sich vernetzen und dabei voneinander lernen ist ein Weg, das Profil der DSD-Schulen zu stärken.“

Angebote und Fördermaßnahmen vorgestellt

Zum Alumnitreffen angereist waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, der Vereinigten Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG als einer der dualen Partner, der Freien Universität Bozen, der Bayerischen Bildungsinitiative BayBIDS, des Bildungswerks der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V., der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

In ihren Präsentationen informierten die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen und Firmen über ihre unterschiedlichen Angebote und Fördermaßnahmen und im Anschluss konnten die Teilnehmenden an Ständen in individuellen Gesprächen weitere Auskünfte einholen. „Das ist genau das, was unsere Schülerinnen und Schüler brauchen. Danke dafür", freut sich Angelika Krabb, DSD-Koordinatorin in Rovereto.

„Ich hatte nicht gedacht, dass so viele Alumni sowie Schülerinnen und Schüler dabei sein würden. Und vor allem hat es mich gefreut zu sehen, dass sie große Lust hatten, in den Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Sie hatten wirklich tolle Ideen", ergänzt Marina Gambacciani, DSD-Koordinatorin in Cittadella. In einem Workshop entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Konzepte für konkrete DSD-Alumniprojekte an den Schulen. „Es war wunderbar zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler, DSD-Absolventinnen und -absolventen und ihre Lehrkräfte zusammen darüber diskutierten, warum solche Projekte wichtig sind und was man wie angehen könnte“, sagt Heike Juras-Bremer. Und nicht zufällig fand die DSD-Schulleiterkonferenz unmittelbar im Anschluss an dieses Treffen statt. Die Ergebnisse flossen ganz unmittelbar in die Arbeit während der Konferenz ein. Plötzlich waren aktuelle und ehemalige Schülerinnen und Schüler Experten, die mit ihren Schulleiterinnen, Schulleitern und Lehrkräften auf Augenhöhe über ganz konkrete Alumni-Projekte an ihren Schulen diskutierten. Deren Umsetzung ist noch für das laufende Schuljahr geplant.
Datum: 21.10.2016
© Zentralstelle für das Auslandsschulwesen


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