Archiv 2016

Erstes PASCH Alumnitreffen in Südamerika


Im Dezember 2015 trafen sich erstmals 35 PASCH-Alumni aus acht Ländern Südamerikas am Goethe-Institut Lima, um Ideen, Vorschläge und Möglichkeiten für die Alumniarbeit von PASCH zu diskutieren.

Nach acht erfolgreichen PASCH-Jahren, unzähligen Projekten, Fortbildungen, Auslandsaufenthalten und Prüfungen fand sich im Dezember zum ersten Mal eine internationale Gruppe von ehemaligen PASCH-Schülerinnen und Schülern aus Südamerika am Goethe-Institut in Lima zusammen. Dort tauschten sie sich über ihre Erfahrungen aus, entdeckten Gemeinsamkeiten und diskutierten, wie PASCH auch nach der Schule ein Wegbegleiter für junge, engagierte Menschen sein kann.

Die 19- bis 24-Jährigen haben teilweise die Schule erst vor Kurzem abgeschlossen, andere haben schon vielfältige akademische Erfahrungen gesammelt. Die ganze Bandbreite an Studiengängen war vertreten: von Medizin über Philosophie und Ingenieurswissenschaften bis hin – natürlich – zu Deutsch als Fremdsprache.

Von der PASCH-Schülerin zur Weltbürgerin

Am ersten Tag verglichen die Teilnehmenden zunächst ihre bisherigen Lebenswege miteinander und stellten fest, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt: Natürlich haben alle Deutsch an einer PASCH-Schule gelernt, die allermeisten waren Stipendiengewinner eines Jugendkurses in Deutschland und viele haben nach der Schule bereits einen Auslandsaufenthalt als Praktikant, Au Pair oder Studierender in Deutschland absolviert. Es zeigte sich, dass PASCH nicht nur Türen nach Deutschland, sondern auch den Blick auf die Welt und auf das Heimatland öffnet. Oft wurde der Begriff „Weltbürger“ genannt und die Notwendigkeit von internationaler Erfahrung auf allen Kontinenten diskutiert.


Danach ging es in medias res. Die Teilnehmenden hörten Präsentationen zu den Themen Leben in Deutschland, interkulturelle Begegnungen und Missverständnisse, Studium und berufliche Möglichkeiten in Deutschland und im Heimatland. Mit zahlreichen persönlichen Erfahrungen bereicherten die Alumni die anschließende Diskussion.

Neue Ideen für die Alumniarbeit

Am zweiten Tag ging es in die intensive Arbeits- und Gruppenphase. Schwerpunkt war: Wohin wollen wir PASCH-Alumni? Der Wunsch nach einem funktionierenden, sich selbst erhaltenden Netzwerk war ebenso groß wie die Bereitschaft, eigenständig Projekte zu entwickeln und durchzuführen – sowohl im Heimatland als auch international. Neben beruflichen und akademischen Wünschen in und mit Deutschland wurden auch eine Vernetzung in den Heimatländern und die Zusammenarbeit mit den PASCH-Schulen ausdrücklich gewünscht.


Die Alumni erklärten sich bereit, Alumni-Treffen in ihren Heimatländern zu organisieren, um das Netz zu verstärken. Weitere Ideen zur Erweiterung des Alumni-Netzes waren regelmäßige Treffen, eine gemeinsame Online-Plattform und die Betreuung und Unterstützung derzeitiger PASCH-Schülerinnen und Schüler durch PASCH-Alumni. Mit ihrem Engagement, ihrer positiven Einstellung und ihren kreativen Ideen haben die Teilnehmenden die Alumni-Arbeit bei PASCH ein gutes Stück vorangebracht.

Datum: 13.05.2016
Quelle: Jan Schubert,
Experte für den Unterricht am Goethe-Institut Peru
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