Archiv 2015

„PASCH geht weiter!“ ­– PASCH-Konferenz in München


Sieben Jahre PASCH: Über 60 Alumni, Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter aus acht Ländern Mittelosteuropas blickten auf die Initiative zurück und entwickelten Ansätze für gemeinsame Projekte.

„Wir PASCH-Lehrerinnen sind Trendsetter“, sagt eine polnische Lehrerin auf die Frage, worauf sie an der PASCH-Initiative besonders stolz ist. Auf Einladung des Goethe-Instituts trafen sich Ende November 2015 63 PASCH-Alumni, Schulleiterinnen und PASCH-Koordinatoren aus acht Ländern Mittelosteuropas in München, um auf sieben Jahre PASCH zurückzublicken und einen Ausblick auf die Zukunft zu wagen. In der Zentrale des Goethe-Instituts wurden sie von einer Vertreterin des Auswärtigen Amtes, Franziska Brune, und dem Leiter der Spracharbeit mit regionalem Fachauftrag Mittelosteuropa, Dr. Knuth Noke, feierlich begrüßt.

Alumni und Schulleiterinnen entwickeln PASCH gemeinsam weiter


Cordula Hunold und Eva Pritscher, Expertinnen für Unterricht an den Goethe-Instituten Prag und Budapest, baten PASCH-Alumni und ihre ehemaligen Schulleiterinnen und Schulleiter an einen Tisch, um die Alumni-Arbeit gemeinsam kreativ und hierarchiefrei neu zu denken. Das innovative Format erlaubte es wirklich allen Beteiligten, miteinander ins Gespräch und auch in Aktion zu kommen.

PASCH-Aktivitäten, persönliche Erlebnisse und globale Ereignisse wurden an der 15 Meter langen und schnell übervollen Timeline 2008–2015 analog gepostet. Und auch die Ergebnisse aus diversen Arbeitsrunden können sich sehen lassen: So war man sich über alle Länder- und Sprachengrenzen hinweg einig, dass der Deutschunterricht ein besonders wertvoller Teil der Schule ist und bleibt. Auch für die Alumni-Arbeit wurde eine Fülle neuer Ansätze generiert – von der Einbindung der Alumni bei Projekten und Aktionstagen an ihren ehemaligen Schulen bis hin zu regelmäßigen regionalen oder internationalen Treffen.

Weltweite Kontakte und Studieren in Deutschland


Nach ihren persönlichen Erfahrungen mit PASCH befragt, schildern die Alumni ganz unterschiedliche Erlebnisse. So erzählt Gregor aus Slowenien: „Ich war im PASCH-Jugendkurs, diese drei Wochen waren mit die besten in meinem Leben: Ich war das erste Mal alleine weit weg von zuhause und habe viele neue Freunde aus Ägypten, Griechenland oder Tschechien kennengelernt, mit denen ich noch immer bei Facebook und Skype Kontakt habe.“ Und Augustina aus Litauen berichtet: „Bei PASCH war ich drei Wochen im Jugendkurs, was mein Deutsch sehr verbessert hat. Ich mache jetzt weiter als Alumna. Dabei gehe ich in meine alte Schule in Vilnius und erzähle von Marburg, wo ich jetzt studiere. Ich möchte promovieren und dafür nach Berlin ziehen.“

Datum: 17.12.2015
Quelle:Cordula Hunold und Eva Pritscher, Expertinnen für Unterricht an den Goethe-Instituten Prag und Budapest
Franziska Bauer und Wiebke Schwinger, Zentrale des Goethe-Instituts
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