Archiv 2015

130 Teilnehmende bei PASCH-Direktorenkonferenz in China


Die Qualifizierung von Lehrkräften, die Stellung von Deutsch sowie Austausch und Wege nach Deutschland – das waren die Themen der dritten Nationalen PASCH-Direktorenkonferenz in Wuhan.

Vom 23. bis zum 25. Oktober 2015 veranstaltete das Goethe-Institut China an der Schule Wuhan Changqing Nr. 1, der Schule mit den meisten Deutschlernenden in China, die dritte Nationale PASCH-Direktorenkonferenz. Teilnehmende waren über 130 Schulleiterinnen und Schulleiter der 81 vom Goethe-Institut China betreuten PASCH-Schulen, Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter von lokalen und deutschen Bildungsinstitutionen und Partnerorganisationen. Hatten 2010 bereits gut 30 Schulen an der Konferenz teilgenommen, waren dieses Mal über 60 Partnerschulen auf der Konferenz vertreten.


Ziele der diesjährigen Konferenz waren die langfristige Vernetzung der PASCH-Schulen, die nachhaltige Qualifizierung und Fortbildung von PASCH-Lehrkräften, die Festigung des Faches Deutsch an Mittelschulen sowie die Etablierung von Austauschformaten und Studienmöglichkeiten in Deutschland.

Am Nachmittag des 23. Oktober wurde die Konferenz, die zum ersten Mal in einer PASCH-Schule stattfand, von Meng Hui, Leiter der Bildungsbehörde Wuhan, Enrico Brandt, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft China, sowie Verena Sommerfeld, stellvertretende Leiterin des Goethe-Instituts China, eröffnet. In diesem Rahmen wurde der Shaanxi Normal University Olympic Garden School Xi’an, die als 81. Schule in China in das PASCH-Netzwerk aufgenommen wurde, feierlich ihre Plakette überreicht.

Raum für Erfahrungsaustausch und Vernetzung


Der Samstagmorgen begann mit vier Impulsvorträgen zu den oben genannten Themen, die in anschließenden Workshops vertieft wurden. Zusätzlich fanden zwei weitere Workshops für die Vernetzung der Grundschulen und Berufsmittelschulen im PASCH-Netzwerk statt. In allen Workshops wurden mehrere Vorträge gehalten und Konzepte, Schwierigkeiten und Ideen intensiv diskutiert. Der Tag klang bei einem gemütlichen Abendessen aus, das von der PASCH- Brauereifachschule Hubei zubereitet wurde und alle Gäste mit deutschem Grillgut, Kartoffelbrei und selbst gebrautem Bier versorgte.

Am nächsten Tag wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert. Diese zeigten, wie sehr das PASCH-Netzwerk auch in China von den Beiträgen der einzelnen Schulen profitiert. Eine Teilnehmerin fasste ihre Erfahrung in Wuhan so zusammen: „Besonders gut gefallen hat mir der lebendige und fruchtbare Austausch, der mir für meine Arbeit neue Impulse und wichtige Kontakte verschafft hat.“

Datum: 06.11.2015
Quelle: Karin Benkelmann-Zhang,
Expertin für Unterricht am Goethe-Institut China

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