Archiv 2015

PASCH-Schulleiterkonferenz Osteuropa und Zentralasien


Vierzig Leiterinnen und Leiter von PASCH-Schulen trafen sich vom 19. bis 21. September 2015 im russischen Sotschi, um mit internationalen Fachleuten über die Schule der Zukunft zu diskutieren.

Aktuelle Tendenzen und künftige Herausforderungen sowie die internationale Zusammenarbeit in der Schulbildung standen im Mittelpunkt der Konferenz, die das Goethe-Institut im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) veranstaltete. Leiterinnen und Leiter von vierzig PASCH-Schulen in Russland, der Ukraine, Belarus, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Tadschikistan, Kirgistan und Kasachstan sowie acht Schuldirektorinnen und Schuldirektoren aus Sotschi kamen mit deutschen und russischen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bildung und Wissenschaft zusammen. Zur Eröffnung sprachen die stellvertretende Bürgermeisterin der regionalen Hauptstadt Krasnodar, Tatjana Sinjugina, und der Gesandte und ständige Vertreter der Deutschen Botschaft Moskau, Andreas Meitzner.

Debatte um die Schule der Zukunft


„Die Frage nach der Schule der Zukunft ist unvermeidlich auch die Frage nach der Zukunft der Gesellschaft,“ betonte der renommierte deutsche Erziehungswissenschaftler und Journalist Reinhard Kahl in seinem Vortrag zur Eröffnung der Konferenz. Dr. Anne Renate Schönhagen, Leiterin der Spracharbeit des Goethe-Instituts in Osteuropa und Zentralasien, ergänzte: „In einer von Globalisierung und Migration, Spannungen und Krisen geprägten Gegenwart ist Sprachkompetenz eine Schlüsselqualifikation. Die Einführung der zweiten Pflichtfremdsprache an russischen Schulen ist ein wichtiges Signal dafür. Das Goethe-Institut möchte weltweit möglichst viele Menschen für die deutsche Sprache begeistern und ihnen damit neue Perspektiven eröffnen – insbesondere auch mit der PASCH-Initiative.“

Potenziale für die länderübergreifende Vernetzung


Die Konferenz „Internationale Zusammenarbeit in der Schulbildung“ bot den knapp fünfzig teilnehmenden Schulleitern aus neun postsowjetischen Ländern erstmals die Möglichkeit, sich in Expertenvorträgen und Workshops über digitale Trends, interdisziplinäres Lernen und interkulturelle Aspekte in der Bildung zu informieren und fortzubilden sowie gemeinsam Potenziale für die länderübergreifende Vernetzung auszuloten. Mit Blick auf die Expo 2017 in Astana (Kasachstan), die asiatischen Spiele 2017 in Aschgabat (Turkmenistan) und die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wollen die PASCH-Schulen in Osteuropa und Zentralasien neue Akzente in der Schulbildung setzen und Wege in zukunftsweisende Kooperationen mit Bildungspartnern aufzeigen.

Datum: 23.10.2015
Quelle: Simone Voigt, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und
Julia Elsner, Projektreferentin PASCH, Goethe-Institut Moskau

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