Archiv 2015

Camp am Charvaksee für usbekische PASCH-Lehrkräfte


Zum dritten Mal fand in Charvak/Usbekistan ein PASCH-Lehrercamp statt. Usbekische PASCH-Lehrkräfte verbesserten ihre Methodik­kenntnisse und lernten Neues über Projektarbeit mit Schülergruppen.

Bereits zum dritten Mal fand vom 13.–24. Juli ein PASCH-Lehrercamp am Charvaksee statt. An der zweiwöchigen Fortbildung nahmen in diesem Jahr 25 Lehrerinnen und Lehrer aus elf PASCH-Schulen Usbekistans teil. An dem idyllischen Ferienort fiel es ihnen leicht, die nötige Distanz zum Schulalltag zu gewinnen, um über die eigene Arbeit zu reflektieren und viele neue Kenntnisse zu gewinnen.

Von Unterrichtsplanung bis Schattentheater

Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen fortgebildet, deren Referent­innen und Referenten nach einer Woche die Gruppen wechselten. Sayyora Turakulova und Alla Bekanacheva bildeten die Lehrkräfte methodisch-didaktisch weiter mit einem Schwerpunkt auf Unterrichtsplanung und Erstellung von Unterrichtsmaterialien. Bei Johannes Kilber und Martina Lisa lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel über Projektarbeit im Unterricht, insbesondere zum Thema Schattentheater. Am Ende der Workshopwochen konzipierten sie jeweils ein Schattentheaterstück, das sie der anderen Gruppe vorspielten.


Neben dem intensiven Seminarprogramm lud der besondere Ort am Charvaksee die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu zahlreichen Freizeit­aktivitäten ein. Sie schwammen im See, gingen bowlen, wandern, organisierten Tanz- und Videoabende. Ein Highlight war ein gemeinsames Melonenessen zur Halbzeit des Sommercamps mit Blick auf den See. Selbstverständlich wurden die zwei Wochen mit einer schönen Abschlussfeier mit viel Tanz beendet.

„Gemeinsam für guten Deutschunterricht in Usbekistan“

Roza Sabirova, eine der Teilnehmerinnen, ist zufrieden: „Solch ein Lehrercamp bringt uns nicht nur fachlich voran und gibt uns viele Impulse für unsere Arbeit. Wir haben auch den tollen Ort sehr genossen. In den letzten Jahren sind wir PASCH-Lehrer eine richtige Familie geworden. Wir helfen uns oft gegenseitig und tauschen Informationen aus. Das Sommercamp motiviert uns sehr, uns weiter gemeinsam für guten Deutschunterricht in Usbekistan einzusetzen.“

Datum: 29.07.2015
Quelle: Heinar Bernt, Experte für Unterricht am Goethe-Institut Taschkent

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