Archiv 2015

»kulturweit«-Alumni gründen Verein

Ehemalige des internationalen Freiwilligendienstes »kulturweit« haben eine eigene Interessenvertretung gegründet: Der Alumni-Verein »kulturweiter« will sich künftig für einen globalen Dialog durch Bildungs- und Kulturarbeit einsetzen. Das Auswärtige Amt würdigte am 30. Januar das Engagement der ehemaligen »kulturweit«-Freiwilligen mit einem Festakt in Berlin.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, und der Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Dr. Verena Metze-Mangold. Knapp 2.000 junge Menschen waren seit 2009 mit dem internationalen Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission und des Auswärtigen Amts weltweit aktiv.

Gewinn für die gesamte Gesellschaft

„Ich freue mich sehr zu sehen, was wir mit der Gründung von »kulturweit« vor gut fünf Jahren erreicht haben“, sagt Prof. Dr. Maria Böhmer. „Viele junge Menschen erleben »kulturweit« als große Chance, um ihren Blick auf sich, Deutschland und die Welt zu weiten und zu erfahren, welche Möglichkeiten Kulturarbeit im Zeitalter der Globalisierung bietet. Dass sich nun mit »kulturweiter« ein Engagement in Eigenregie entwickelt, zeigt, dass dieser Freiwilligendienst ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft ist“, so die Staatsministerin. Bis heute gibt es über 1.700 »kulturweit«-Alumni und 20 Regionalgruppen.


Der Freiwilligendienst »kulturweit« hat sich in den vergangenen fünf Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Die jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren leisten ihrem Freiwilligendienst von sechs oder neun Monaten an aus Deutschland unterstützten Einrichtungen rund um den Globus. Dazu gehören auch die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) geförderten Deutschen Auslandsschulen und Sprachdiplomschulen. Die »kulturweit«-Freiwilligen bereiten dort junge Deutschlerner in aller Welt nicht nur auf Prüfungen vor, sondern begleiten Wettbewerbe, organisieren Schüleraustausche, Sprach-Cafés und viele andere Projekte und vermitteln darüber ein aktuelles Deutschlandbild.

ZfA bot 900 »kulturweit«-Plätze

Der Freiwilligendienst »kulturweit« ist ein Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Zu den Partnerorganisationen des Projektes gehören auch der Pädagogische Austauschdienst (PAD) und die ZfA. Die ZfA bot in den vergangenen fünf Jahren 900 Einsatzstellen für »kulturweit«-Freiwillige an 300 geförderten Schulen weltweit.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder mehr als 140 Deutsche Auslandsschulen und rund 1.100 Sprachdiplomschulen personell, finanziell und pädagogisch. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Datum: 06.02.2015
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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