Archiv 2014

Urban-Art im internationalen Jugendcamp in Huampaní


Im diesjährigen Jugendcamp in Peru beschäftigten sich PASCH-Schülerinnen und Schüler aus fünf Ländern mit Street-Art und interkulturellem Austausch.

„Hallo und herzlich willkommen zum Huampani-Camp 2014 in Peru!“ so begrüßte Jan Schubert, der Leiter der PASCH-Abteilung im Goethe-Institut Lima am Sonntagabend die 36 Schülerinnen und Schüler und 9 Lehrende aus Peru, Bolivien, Kolumbien, Venezuela und Ecuador. Was ihnen bevorstand war ein Camp voller neuer Begegnungen, Diskussionen über interkulturelle Themen und kreativer Arbeit.

Tape-Art in Aktion

An Street- oder Urban-Art denkt man nicht als erstes, wenn nach Assoziationen mit deutscher Kultur gefragt wird. Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass die junge Künstlerszene in Deutschland auch international Akzente setzt. Tape-Art, die Kunst, den öffentlichen Raum mit bunten Klebebändern zu gestalten, ist eine dieser modernen Ausdrucksformen, die in Deutschland in Berlin ihr zu Hause hat. Unter der Leitung zweier Mitglieder des Künstlerkollektivs Tape-That haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen internationalen Jugendcamps Techniken kennengelernt, die bunten Klebebänder zu Bildern zu formen und ihre Kreativität mit diesem Werkzeug voll ausleben können.

Auf der Straße – denn dort gehört Street-Art ja hin – wurden die Arbeiten von den Bewohnerinnen und Bewohnern interessiert begutachtet und bestaunt und die Kunstschaffenden in allerlei Gespräche verwickelt, was die internationale Kommunikation zwischen Peru und den anderen Teilnehmerländern gefördert hat.

Wie funktioniert Kommunikation bei dir?

Internationale Kommunikation war auch das zweite große Thema, mit dem sich das Jugendcamp auseinandergesetzt hat. In Gruppen haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den verschiedenen Aspekten von Kommunikation und ihrer Andersartigkeit in unterschiedlichen Kulturen beschäftigt. Angefangen von Begrüßung, über nonverbale Kommunikation und Gesten bis hin zu Werten wurden unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, um am Ende eine ganz eigene Kulturen mit ganz eigenen Verhaltensweisen zu schaffen.

Das Jugendcamp 2014 bot interessante Eindrücke zu den Lebensweisen und Gewohnheiten in anderen Ländern Lateinamerikas. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es eine sehr intensive und bereichernde Erfahrung, die das Camp um das Lagerfeuer zum Abschluss brachte.

Datum: 05.11.2014
Quelle: Goethe-Institut Peru
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