Archiv 2014

„Lesefüchsin“ kommt aus Weißrussland


Im April fand im Deutsch-Russischen Begegnungszentrum im Rahmen des internationalen Wettbewerbs "Lesefüchse" das "Internationale Finale Ost" in St. Petersburg statt.

Die fünf Finalistinnen von Sprachdiplomschulen in Russland und Weißrussland lasen aktuelle Jugendbücher und debattierten darüber. Es diskutierten: Anastasia Duel aus Russland Nordwest, Sofia Baigina aus Sibirien, Ekaterina Vladykina aus dem Ural, Elena Pleshivtseva aus der Wolgaregion und Viktoriyia Haurylava aus Weißrussland. Nach den Kriterien Interaktion, Sachkenntnis, Argumentation und Ausdrucksvermögen entschied die Jury über die Leistungen der Teilnehmerinnen und kürte Viktoriyia Haurylava zur Siegerin. Die Schülerin durfte sich über ein E-Book als Hauptpreis freuen.

Sprachlich und intellektuell beeindruckend hohes Niveau

„Die Diskussionsbeiträge waren auf einem sprachlich und intellektuell beeindruckend hohem Niveau“, stellte Gerd Fennefrohn, Fachberater der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) in St. Petersburg, fest.


Sehr lebendig moderiert wurde die literarische Runde von Änne Engelhardt, einer Programmlehrkraft aus dem Ural, die die Diskussion für die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einem spannenden Erlebnis werden ließ. Ebenfalls tief beeindruckt zeigte sich der derzeitige Leiter der Kulturabteilung des deutschen Generalkonsulats in St. Petersburg, Jan Peter Schmitt.

Gleichzeitig ernannten die fünf Teilnehmerinnen das Buch „Katertag“ von Regina Dürig zum Jugendbuch des Jahres. Der Wettbewerb „Lesefüchse“, ursprünglich im Jahre 2008 auf russischem Boden gestartet, erfreut sich mittlerweile in anderen MOE- und GUS-Staaten großer Beliebtheit und wird daher vorgeführt werden.

Datum: 12.05.2014
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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