Archiv 2014

Mode- und Musik-Mitmachprojekt an russischen PASCH-Schulen


PASCH-Schülerinnen und -Schüler aus Moskau und Perm begegneten einem musizierenden Panda, machten beim leuchtenden Orchester mit und kreierten eine fantastische Recyclingmodekollektion.

„Diese drei Tage waren fantastisch."

Das Goethe-Institut Moskau hat das deutschsprachige Musik- und Modeprojekt von Jan Und Freunde organisiert. Begonnen hat es mit einer ungewöhnlichen Online-Phase. Musikfenster, so heißt der Blog auf PASCH-net, auf dem jede Woche ein Song des Musikers und Projektdesigners Jan von Jan Und Freunde mit vielen interaktiven Aufgaben präsentiert wurde. Die Spannung der Deutschlernenden stieg ins Unermessliche, bis die Mode- und Musikexperten persönlich in der Schule ankamen. „Es war cool, dass ihr bei uns gewesen seid. Diese drei Tage waren fantastisch!“ – Julia Kosolapova aus Perm und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler erlebten zum ersten Mal ein derartiges Projekt. An den ersten beiden Tagen besuchten die PASCH-Schülerinnen und Schüler kreative Workshops und am letzten Tag war beinahe die ganze PASCH-Schule in die große Mitmach-Bühnenshow einbezogen.

„Die vielen schönen Designs, Kostüme und Gedichte haben uns dann doch überrascht."

Dabei wurden die PASCH-Schülerinnen und -Schüler von Rhea, einer professionellen Mode- und Designexpertin aus Berlin, und Jan, der sich hervorragend mit der Technik auskennt, ständig aufs Neue herausgefordert. Sie bekamen im Dunkeln leuchtende Farben, bunte Stoffe und Vorlagen, um eine zum Musikprogramm passende Modekollektion zu entwerfen. Der Recycling-Aspekt durfte nicht zu kurz kommen, einige Modeideen wurden nämlich digital entwickelt und auf der Bühne als Projektion vorgestellt. „Die Schüler waren sehr motiviert, aktiv und nett, die Lehrer unglaublich hilfsbereit und bestens organisiert – da kann es ja nur gute Ergebnisse geben. So dachten wir schon am ersten Tag unserer Jan Und Freunde-Workshop-Tour. Aber die vielen schönen Designs, Kostüme und Gedichte haben uns dann doch überrascht. Klasse!“ resümierte Jan nach den Workshops in Moskau und Perm.

„Das Konzert (Entschuldigung – die SHOW) war cool!“

„Am meisten beeindruckt hat uns aber der Mut der Schülerinnen und Schüler, selbst auf der Bühne zu stehen und mit uns verrückten Musikern eine 90-minütige Show zu präsentieren. In nur drei Tagen haben sie so viele Lieder auswendig und singen gelernt, Orchesterbegleitung geübt, getanzt … Einfach PANDAstisch (Fantastisch!)“, betonte Jan, Musiker und Referent. Die dritte Referentin Pauliina probte mit den Jugendlichen unermüdlich Choreografien und Rhythmen. Zusammen mit Jan hatte sie das ganze Projekt Monate lang bis ins kleinste Detail konzipiert. Und das löste große Begeisterung aus. „Das Konzert (Entschuldigung – die SHOW) war cool! Pauliina und du – ihr seid prächtig. Du bist ein sehr guter Musiker. Wir vermissen dich!“ schrieb Julia Derkach aus Perm nach dem Projektabschluss in ihrem Brief an das Referententeam.

„Die Fotos von den schönen Panda-Postern, Panda-Fahnen und Masken werden uns noch lange an diese Tour erinnern.“

Die zwei Musiker von Jan und Freunde präsentierten eine unterhaltsame und bunte Mitmachshow, bei der nicht nur die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aktiv auf der Bühne mitwirkten, sondern das ganze Publikum mit eingebunden wurde. Mit dabei war auch ein deutsch sprechender Pandabär, der absolute Publikumsliebling. Das Publikum war buchstäblich vom Pandafieber erfasst. „Auch die vielen Briefe und die Fotos von den schönen Panda-Postern, Pandafahnen, Masken und eurer selbstgestalteten Kleidung werden uns noch lange an diese Workshop-Tour erinnern. Vielen Dank und viele Grüße nach Russland, besonders nach Perm und Moskau. Wir kommen gerne wieder!“ verabschiedeten sich Jan Und Freunde.

Auf ein Wiedersehen hoffen die Schülerinnen und Schüler sehr. Sie schrieben viele Briefe an Jan. „Ich bin Frau Panda. Ich mag dein Lied „Positiv“ sehr. Ich hoffe, ich kann bald wieder zu deinem Konzert kommen. Pandas forever!“ (Olya, Perm) „Wir werden dich niemals vergessen – wir warten auf dich!“ (Anna & Nastya, Perm). „Ich will dir Danke sagen. Du bist der lustigste, positivste, kreativste Mensch, den ich traf. Deine Lieder kann man ewig anhören“ (Katja Schipulina, Perm)

Das Goethe-Institut Moskau bedankt sich beim Referententeam Pauliina Pekki, Rhea Bolz und Jan Quilitzsch für die schönen und innovativen Projektideen und plant die Fortsetzung des Projekts ab Herbst 2014. Ein besonderer Dank gilt der Schulleitung und den Deutschlehrenden der Schule 204 in Moskau und des Gymnasium 8 in Perm, die in die Planung und Durchführung dieses Großprojekts stark eingebunden waren.

Datum: 09.05.2014
Quelle: Julia Elsner, Expertin für Unterricht, Projektreferentin „Schulen: Partner der Zukunft“, Goethe-Institut Moskau

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