Archiv 2014

Wissenschaftlicher Beirat tagt in der ZfA


Am 31. Januar kam der Wissenschaftliche Beirat der ZfA zu seiner 12. Tagung zusammen. Aufgabe der zehn Wissenschaftler deutscher Hochschulen und Institute ist es, die Auslandsschularbeit wissenschaftlich zu begleiten.

Nach der offiziellen Eröffnung durch den Beiratsvorsitzenden Prof. Dr. Hermann Funk von der Universität Jena informierte der Leiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) Joachim Lauer die Beiratsmitglieder und Gäste über die aktuellen Kernthemen des Auslandsschulwesens: „Vor allem das Auslandsschulgesetz hat die ZfA im letzten Jahr beschäftigt, nun wird es implementiert.“

Neben dem Auslandsschulgesetz standen Themen wie Berufliche Bildung, Inklusion sowie die Weiterentwicklung der Bund-Länder-Inspektion (BLI 2.0) auf der Agenda der ZfA. Bei vielen Themen ist der Wissenschaftliche Beirat gefragt. So sind zum Beispiel zum Thema Inklusion Fortbildungen und Handreichungen geplant. Hier wird der Beirat beratend zur Seite stehen und diese und weitere Maßnahmen begleiten.

„Ohne Ihre Unterstützung in vielen Projekten wären wir nicht so weit gekommen“, dankte Lauer den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sehr erfreulich sei es zudem, dass ab sofort zwei neue Mitglieder den Beirat unterstützen: Prof. Dr. Becker-Mrotzek von der Universität zu Köln und Prof Dr. Katzenbach von der Goethe-Universität Frankfurt.

Unterstützung des Beirates gefragt


Neue Entwicklungen gab es auch beim Deutschen Sprachdiplom (DSD). Das ursprünglich nur im Ausland angebotene Deutschprogramm wird seit 2011 auch für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund im Inland eingesetzt. „Das in Hamburg erfolgreich begonnene Programm zur Unterstützung der sprachlichen Erstintegration von Migranten wird derzeit auch in Hessen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen angeboten“, so Dr. Ulrich Dronske. Er berichtete von der kürzlich stattgefundenen Verleihung der DSD-Diplome durch den Kultusminister Mecklenburg-Vorpommerns in Rostock. „Durch das DSD erhalten die Vorbereitungsklassen eine ganz andere Akzeptanz“, ist sich Dr. Dronske sicher. Der Wissenschaftliche Beirat könne unterstützen, das DSD im Inland weiterzuentwickeln. In Zukunft wäre ein DSD speziell für das Inland wünschenswert, welches die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund speziell berücksichtigt.

Neue inhaltliche Ausrichtung des Beirats

Nachmittags wurde die zukünftige Ausrichtung des Beirates besprochen. Um noch konkreter unterstützen und gezielt zu einzelnen Themen beraten zu können, werden künftig Themenschwerpunkte benannt, zum Beispiel Didaktik/Methodik des DaF-Unterrichts, Deutschsprachiger Fachunterricht oder Inklusion. Zu jedem Themenbereich stehen dann jeweils ein oder zwei Mitglieder des Beirates als Ansprechpartner zur Verfügung.

Datum: 04.02.2014
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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