Archiv 2014

Die Universität Köln zu Gast in Aserbaidschan


In Aserbaidschan fand im Rahmen der „Deutschland-Tage” eine Informationsveranstaltung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zum Thema „Studieren in Deutschland“ statt.

Die Veranstaltung am 14. November 2013 im Kapellhaus in Baku richtete sich speziell an Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schulen des Landes und deren Eltern. Als Gastreferent hatte der DAAD Herrn Floris Knoll, Mitarbeiter der Abteilung für Internationale Beziehungen der Universität zu Köln, eingeladen. Das Interesse an einem Studium in Deutschland ist in Aserbaidschan groß. Dies gilt natürlich besonders für die Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schulen.

Bislang war es jedoch aserbaidschanischen Schulabsolventinnen und Schulabsolventen nicht möglich, direkt ein Studium in Deutschland aufzunehmen, da sie zunächst ein bis zwei Jahre in ihrem Heimatland studieren mussten. Die Universität zu Köln hat nun als eine der ersten staatlichen Hochschulen in Deutschland ihren Hochschulzugang und das Zulassungsverfahren reformiert, wodurch es künftig besonders begabten Schulabsolventinnen und Schulabsolventen ermöglicht werden soll, direkt nach dem Schulabschluss an der Universität zu Köln zu studieren. Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schulen haben den Vorteil, dass sie bereits über gute Deutschkenntnisse verfügen.

Programm „Studienstart International“

Die Veranstaltung wurde mit einem Grußwort der Leiterin des DAAD-Informationszentrums Baku, Frau Nicola Ullisch, eröffnet. Nach allgemeinen Informationen zur Struktur und zum Studienangebot der Universität zu Köln stellte Herr Knoll das neue Zulassungsverfahren vor sowie das damit verbundene Programm „Studienstart International“ und erläuterte die Hintergründe und die Ziele des Programms.

Bei „Studienstart International“ (SI) handelt es sich um ein Studieneinstiegsprogramm der Universität zu Köln für internationale Studierende in grundständigen Studiengängen, das im Rahmen eines vom DAAD unterstützten Pilot-Projektes entwickelt wurde. Hintergrund hierfür ist eine Reform des Hochschulgesetzes in Nordrhein-Westfalen, welche 2012 vom Landtag verabschiedet wurde. Durch die Gesetzesänderung wird es nun den Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht, ausländischen Studienbewerberinnen und -bewerbern, die bislang nicht direkt zulassungsfähig waren, den direkten Hochschulzugang zu gewähren. Auch aserbaidschanische Schulabsolventinnen und -absolventen sind hiervon betroffen.

Die Teilnahme am „Studienstart Programm“ setzt das erfolgreiche Ablegen des TestDaF (oder eines Äquivalents) und des TestAS voraus sowie eine bestehende Hochschulzugangsberechtigung im Heimatland. Rund 180 Schülerinnen und Schüler, Eltern und Studierende nahmen an der Veranstaltung teil.

Datum: 21.1.2013
Quelle: DAAD-Informationszentrum Baku

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