Archiv 2013

Deutsche Schule Rio de Janeiro präsentiert mehr als 60 deutsche Künstler


Am 5. Oktober wurde in Rio de Janeiro die Ausstellung „Spuren“ eröffnet. Die Deutsche Schule Rio de Janeiro hat die Ausstellung im Rahmen des Deutschlandjahres in Brasilien konzipiert.

Inspiriert vom Motto „Wo Ideen sich verbinden“ beschäftigt sie sich mit dem Thema „Havaianas“ (Flip-Flops), die von Brasilien kommend inzwischen die Welt erobert haben. Ziel war es, die deutsche Sichtweise auf ein brasilianisches Produkt zu präsentieren und damit dem brasilianischen Publikum die vielfältigen Ausdrucksformen heutiger deutscher Künstler zu zeigen.

Ein voller Erfolg

Neunzig Papierarbeiten im DIN-A4-Format zeigen die Vielfalt künstlerischer Kreativität in Deutschland. Dabei setzen die Künstlerinnen und Künstler die Havaianas in vielfältiger Weise in Kontrast zu ihrer eigenen Realität in Deutschland. Maßgeblich unterstützt wird die Ausstellung vom Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler Deutschlands.



Harald Klein, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Ursula Tautz, Schulvorstandsvorsitzende, und Sybille Rohrmann, Schulleiterin und Initiatorin des Projekts, eröffneten die Ausstellung. „Es war ein voller Erfolg“ , berichtet Rohrmann. „Der Kurator hat die Arbeiten sehr wirkungsvoll in Szene gesetzt und eine wunderschöne Ausstellung in einem tollen Ambiente montiert. Wenn man den Raum verlässt und auf die Terrasse geht, blickt man über die Bucht von Botafogo und den Zuckerhut.“

Wo Ideen sich verbinden

Im musikalischen Rahmenprogramm konnte man Musikgruppen der Schule und aus der Favela Rocinha hören. Die zahlreichen Besucher zeigten sich begeistert und auch für die Versteigerung der Arbeiten, deren Erlös einem Sozialprojekt zugutekommen wird, gibt es bereits Gebote. Die zahlreichen Eintragungen in das Gästebuch, wie z.B.: „Gostei muito! Parabéns! – Es hat mir sehr gefallen! Herzlichen Glückwunsch!; Muito legal! – Klasse!; Genial! – Genial!“ zeigen die Wertschätzung für die Ausstellung.

„Ein typisch brasilianisches Produkt wie die Havaianas aus der Sichtweise deutscher Künstler ist ganz gewiss ein wunderbares Beispiel des Mottos 'Wo Ideen sich verbinden'“, so das Fazit von Helmut Leopold, ehemaliger Schüler, jetzt Mitarbeiter der Marketing- und Kommunikationsabteilung der Deutschen Schule Rio de Janeiro. Die Ausstellung wurde von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen finanziell unterstützt.

Die Deutsche Schule Rio de Janeiro gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Datum: 25.10.2013
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
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