Archiv 2013

Sommerschule in Kirgisistan: Auftanken am Gebirgssee


Nach zwei anstrengenden Unterrichtswochen verdienten sich die Teilnehmenden der Sommerschule „Naturwissenschaften und Deutsch“ einen Ausflug an den Issyk-Kul, den zweitgrößten Gebirgssee der Welt.

Die 40 Deutschlernenden aus Kirgisistan, Kasachstan und Tadschikistan nehmen derzeit an der zentralasiatischen Sommerschule „Naturwissenschaften und Deutsch“ in Kirgisistan teil.

„Während der Sommerschule sollen die Schülerinnen und Schüler neue Kenntnisse in Naturwissenschaften gewinnen und gleichzeitig ihr Deutsch verbessern. Es ist aber auch sehr wichtig, dass sich die Teilnehmer erholen können und mehr von Kirgisistan erfahren. Daher fahren wir traditionell am 2. Wochenende der Sommerschule an den Issyk Kul“, erklärt Aida Narynbekkyzy, die als PASCH-Koordinatorin am Goethe-Instituts Almaty unter anderem für kirgisische PASCH-Schulen zuständig ist.

Die Teilnehmenden genossen die wunderschöne Szenerie am zweitgrößten Gebirgssee der Welt mit seinem glasklaren Wasser und den schönen Sandstränden. „Manche Teilnehmer wünschen sich sogar, dass die Sommerschule vollständig am Issyk-Kul stattfindet“, meint Daniyar Shumkarbekov, einer der studentischen Betreuer in der Sommerschule. Die meisten Teilnehmenden der Sommerschule waren noch nie am Issyk-Kul. Es war also auch eine gute Gelegenheit, mehr über das Gebiet zu erfahren.


Das Programm war an diesem – der Erholung vorbehaltenen – Wochenende ausnahmsweise nicht so dicht wie in Bischkek. Langweilig war es deswegen aber nicht. Adina, eine Teilnehmerin aus Almaty (Kasachstan), sagt: „Die Sommerschule gefällt mir sehr, und der Issyk-Kul besonders. Das Programm ist gut geplant, immer so, dass wir uns nie langweilen. Es gibt immer was zu tun!“

Viktoria, eine weitere Teilnehmerin aus Almaty, fügt hinzu: „Ich erzähle unbedingt meinen Klassenkameraden nach meiner Rückkehr nach Hause, dass die Sommerschule super war. Und natürlich vergesse ich nicht, über den Issyk-Kul zu erzählen. Es ist cool hier!“

„Ich bin zum ersten Mal in Kirgisistan und am Issyk-Kul“, erzählt Sarvinoz, die Teilnehmerin aus Duschanbe (Tadschikistan). „Ich bin total begeistert von dem See. Wenn ich meinen Klassenkameraden über die Sommerschule erzählen werde, erzähle ich in erster Linie über Issyk-Kul und meine Deutschlehrerin Ljuba!“ Aziza, die auch aus Duschanbe gekommen ist, sagt dazu: „Ich hab nicht gedacht, dass es so schön hier ist, sogar der Himmel und die Wolken sind irgendwie anders!“

Der Aufenthalt am Issyk-Kul-See hat allen gut gefallen. Die gemeinsamen Tätigkeiten und das selbstorganisierte Programm haben die Teilnehmenden der Sommerschule noch näher zueinander gemacht. Jetzt steht den Schülerinnen und Schülern die letzte Sommerschulwoche in Bischkek bevor, die sie nun mit neuer Energie in Angriff nehmen werden.

Datum: 08.07.2013
Quelle: DAAD-Informationszentrum Bischkek

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