Archiv 2013

Neue PASCH-Schulen in Kolumbien, Peru und Venezuela


Gleich drei neue Schulen konnte Gerhard Salbeck, Experte für Unterricht am Goethe-Institut Lima, in diesem Frühjahr im PASCH-Netzwerk begrüßen.

Colegio Ferván, Kolumbien

Seit dem 14. März dieses Jahres gehört die Ferván Schule mit ihren zwei Sitzen, einerseits in Bogotá für die Sekundarstufe, andererseits im ländlichen Ferván Campestre für die Primarstufe, zum PASCH-Netz. Von den insgesamt 650 Schülerinnen und Schülern, lernen 50 seit 2005 Deutsch. Neben Deutsch spielen auch andere Sprachen eine wichtige Rolle in der Schule: Französisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Hebräisch und Italienisch. Umwelterziehung ist auch ein zentrales Thema im Unterricht. Hierzu werden Projekte mit den Lernenden durchgeführt und somit wird der respektvolle Umgang mit der Natur gefördert.

Colegio Parroquial Santa Cruz, Peru

Das Colegio Parroquial Santa Cruz in Callao, Peru wurde 1967 gegründet und ist seit dem 8. April 2013 dieses Jahres eine PASCH-Schule. Neben Französisch und Englisch lernen seit 2005 ca. 1.130 Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache. Ziel der Schule ist es, die Jugendlichen zu kritischem Denken zu bewegen und ihre Kreativität anzuregen.

Colegio Alemán de Maracaibo, Venezuela

Am 4. Mai fand schließlich die Vertragsunterzeichnung zwischen dem Colegio Alemán de Maracaibo in Venezuela und der Partnerschulinitiative statt. Sich einmal wie ein Popstar fühlen: So erging es Moritz Jacobshagen, Sekretär der Deutschen Botschaft in Venezuela, Renate Maragno, Leiterin der Sprachabteilung am Goethe-Institut Caracas, und Gerhard Salbeck bei der Unterzeichnung des convenio. Die Schulleitung hatte daraus ein großes Event für die ganze Schule gemacht. Auf einer Bühne verfolgten 300 Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle Lehrkräfte die Zeremonie. Auch Journalisten der wichtigsten Tageszeitung „Panorama“ waren präsent. So hatten die Besucher aus Caracas auch die Gelegenheit sich intensiv mit den Schülerinnen und Schülern auszutauschen.

Nach der Feier führten Gerhard Salbeck und Renate Maragno Auswahlgespräche: Die jeweils besten Deutschlernenden der vom Goethe-Institut betreuten Schulen werden seit 2008 mit Stipendien für Jugendkurse in Deutschland und Jugendcamps in den Regionen gefördert. Beim anschließenden Essen war noch viel Zeit, um mit der Leitung, den Lehrern, Elternvertretern und dem Honorarkonsul Emil Herrmann Ideen auszutauschen, wie man wieder mehr Menschen in Maracaibo für die deutsche Sprache und Kultur begeistern könnte.

Datum: 17.06.2013
Quelle: Stefanie Rambow, Goethe-Institut Peru
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