Archiv 2013

Stark im Umweltschutz: Deutsche Schule Washington ausgezeichnet


Als erste Deutsche Schule in Nordamerika erhielt die Deutsche Schule Washington im Mai das renommierte LEED-Gold Zertifikat (Leadership in Energy and Environmental Design) des U.S. Green Building Council.

„Schüler des 21. Jahrhunderts bedürfen Schulen des 21. Jahrhunderts!“ Mit diesen Worten begrüßte Waldemar Gries, Schulleiter der DSW, die rund 100 geladenen Gäste anlässlich der Auszeichnung des neuen Naturwissenschaftsgebäudes der Schule mit dem renommierten LEED-Gold Zertifikat. Das LEED-Zertifizierungssystem ist das führende Programm der U.S. Regierung für die Planung, den Bau und den Betrieb nachhaltiger Gebäude.

Musterbeispiel der Energiepolitik

„Dieses Gebäude ist ein Musterbeispiel für die Energiepolitik, die unsere Regierung verfolgt. Langfristige Planung, Umweltfreundlichkeit und effizienter Energieverbrauch werden hier ganz groß geschrieben“, so Rainer Rudolph, Leiter des Wirtschaftsreferats der Deutschen Botschaft in seiner Gastrede. „Alleine in Deutschland verbrauchen Gebäude 40% unserer gesamten Energie. Gebäude wie dieses leisten daher einen großen Beitrag zum Thema Energieeinsparung“, so Rudolph weiter.

Das neue Naturwissenschaftsgebäude der DSW zeichnet sich durch eine sehr moderne Ausstattung aus, die von Schülern der vierten bis zwölften Klassen in den naturwissenschaftlichen Fächern genutzt werden. „Es ist wichtig, dass wir das Umweltbewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler bereits im jungen Alter fördern. Indem wir sie frühzeitig umweltfreundliches Verhalten lehren, eignen sie sich Angewohnheiten an, von denen nicht nur sie selber, sondern unsere gesamte Gesellschaft profitiert“, bekräftigte Schulleiter Gries. „Sparsamer Verbrauch von Strom ist beispielsweise eine Maßnahme, die Schüler auch außerhalb der Schule alltäglich anwenden können.“

Schule verschreibt sich dem Umweltschutz


Die LEED-Gold-Zertifizierung der DSW basiert auf einer Reihe umweltfreundlicher Design- und Baumerkmale des Naturwissenschaftsgebäudes. „Alles an unserem neuen Naturwissenschaftsgebäude steht für Nachhaltigkeit. Vom Gründach bis hin zu energie- und wassersparenden Vorrichtungen – all das veranschaulicht, wie sehr sich unsere Schule dem Umweltschutz verschrieben hat“, erklärte Gries.

Die Gäste nahmen an geführten Rundgängen durch das Gebäude teil. Dort erfuhren sie von den Fachlehrkräften, wie diese die umweltfreundliche Ausstattung der verschiedenen Klassenräume im Unterricht einsetzen. „Es ist mir und meinen Schülern ein großes Vergnügen unter diesen hochmodernen Bedingungen zu lehren und lernen. Der Unterricht kann auf diese Weise praxisorientiert und für die Schülerinnen und Schüler spannend gestaltet werden. Gleichzeitig können ihnen dabei die Belange der Umwelt näher gebracht werden“, betonte Steffi Colopy, Leiterin der Fachkonferenz Biologie.


Die Deutsche Schule Washington D.C. gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Datum: 12.06.2013
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
Links zum Thema

PASCH-net und Social Media