Archiv 2013

Feierlicher Beginn des Neubaus der Willy-Brandt-Schule Warschau


Feierlich wurde der Neubau der Willy-Brandt-Schule (WBS) Warschau gestartet. Die bislang in zwei unterschiedlichen Gebäuden untergebrachte Schule wird damit Grundschüler und Gymnasiasten gemeinsam beherbergen.

„Wir haben momentan 220 Schüler bei großer Raumenge und wir werden dann ein Gebäude haben, in dem wir 500 bis 550 Schüler unterbringen und beschulen können“, freut sich der Schulleiter Jörg Frobieter.

Die Feier wurde von dem Staatssekretär im Bildungsamt Maciej Jakubowski, dem Deutschen Botschafter in Warschau Rüdiger Freiherr von Fritsch, dem stellvertretenden Präsident der Stadt Warschau Włodzimierz Paszyński und vielen bedeutenden Persönlichkeiten besucht. Anwesend waren auch am Bauprojekt beteiligte Personen, unter anderem Vertreter der WBS, Projektsteuerung, Architekten, Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und Vertreter des Bauunternehmens Dorbud AG.

Gemeinsam Europa bauen

Am Höhepunkt der Feier wurde der Gründungsakt unterschrieben und die Zeitkapsel eingemauert. In der Zeitkapsel befanden sich von den Schülerinnen und Schülern speziell dafür angefertigte Arbeiten, unter anderem ein Film über die Schule, Fotos von Schülerinnen und Schülern sowie den Mitarbeitern der Schule, der Gründungsakt, das Schuljahrbuch und eine Zeitung vom 15. Mai 2013.


„Eine Hoffnung ist, dass die Kinder nicht nur Wissen lernen, sondern dass sie Fertigkeiten erwerben, selbstverantwortlich als freie Menschen zu handeln, dass sie verstehen welche Belastungen unser Verhältnis zwischen Deutschland und Polen gehabt hat, aber welche Zukunftsfähigkeiten und Chancen hier liegen, gemeinsam als Deutsche und Polen Europa zu bauen“, sagte der Botschafter in einem Beitrag von "MDR aktuell". Nächsten Herbst soll der Neubau bezogen werden können.


Die Willy-Brandt-Schule Warschau gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Datum: 27.05.2013
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
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