Archiv 2013

„Studieren in Deutschland“ – Vorträge an chinesischen Hochschulen


Bei der DAAD-Vortragsreise vom 22. bis 25. April in die Städte Taiyuan, Zhengzhou und Xuzhou wurden insgesamt 800 Deutschland-Interessierte erreicht und über Studienmöglichkeiten in Deutschland informiert.

Mehrmals pro Jahr besuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAAD-Außenstelle Peking gemeinsam mit Vertretern der Akademischen Prüfstelle (APS) verschiedene Hochschulen außerhalb Pekings, um chinesische Studierende direkt vor Ort über ein Studium in Deutschland zu informieren. Neben drei chinesischen Hochschulen besuchten sie dabei zum ersten Mal auch eine DSD-Schule.

Als erste Station stand die Fremdsprachenschule Taiyuan, eine DSD II-Schule, auf dem Programm. Vor Ort wurden die Vortragenden von der Programmlehrerin der Zentralstelle für Auslandsschulwesen (ZfA) Judith Poppitz unterstützt, die gemeinsam mit einer weiteren Lehrerin die Veranstaltung sehr gut organisiert hatte. Insgesamt waren rund 50 Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern anwesend. Für die Teilnehmenden waren vor allem konkrete Informationen zur Studien- und Universitätswahl sowie zum Bewerbungsverfahren wichtig.

Im Rahmen der PASCH-Initiative betreut die ZfA in China insgesamt 40 DSD-Schulen. Die Schülerinnen und Schüler an DSD-Schulen lernen Deutsch teilweise bereits als erste Fremdsprache und können unmittelbar nach ihrem Abschluss ein Studium an einer deutschen Hochschule beginnen. Absolventinnen und Absolventen anderer chinesischer Mittelschulen hingegen müssen zunächst mindestens ein Semester an einer chinesischen 211-Universität (mindestens drei Semester bei normaler Universität) absolvieren.

Das „211-Projekt“ ist ein Förderprogramm der chinesischen Regierung, um chinesische Spitzenhochschulen zu unterstützen. Diese Hochschulen bzw. Fachbereiche sollen hinsichtlich der Ausbildung, Forschung und Verwaltung höchstes internationales Niveau erreichen. Zurzeit werden 112 Hochschulen im „211-Projekt“ gefördert.

Weitere Schulbesuche in Planung

In Taiyuan wurde außerdem die Shanxi University besucht. Diese Hochschule zählt zwar nicht zu den speziell von der chinesischen Regierung geförderten 211-Hochschulen, verfügt jedoch über eine eigene Deutschabteilung. Insgesamt kamen circa 100 Studierende zum DAAD-Vortrag. Weitere Stationen waren die Zhengzhou University sowie die University of Mining and Technology in Xuzhou, beide geförderte Hochschulen im 211-Projekt mit eigenen Deutsch-Abteilungen.

Für die Außenstelle Peking sind Vortragsreisen dieser Art von großer Bedeutung. Auf diese Weise können Studierende an Standorten erreicht werden, an denen der DAAD nicht mit einer eigenen Repräsentanz vertreten ist und die auch nicht Bestandteil der Messetouren im Herbst oder Frühjahr sind. Auch die Informationszentren in Shanghai und Guangzhou veranstalten regelmäßig Vorträge an Universitäten und DSD-Schulen in den umliegenden Regionen. Auch in Zukunft möchte der DAAD die ZfA gerne im Bereich der Studienberatung unterstützen und weitere DSD-Schulen besuchen. Besuche der DSD-Schulen in Tianjin und Peking sind bereits in Planung.

Datum: 02.05.2013
Quelle: DAAD Außenstelle Peking
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