Archiv 2013

Deutsche Woche in Sankt Petersburg


Bereits zum 10. Mal fand im April die „Deutsche Woche“ in Sankt Petersburg statt. Das Deutsche Generalkonsulat koordinierte zahlreiche Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft.

Mit zahlreichen Beiträgen beteiligten sich die Deutsche Schule Sankt Petersburg sowie die ebenfalls durch die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) geförderten Sprachdiplomschulen der Region an diesem Großereignis, das Teil des deutsch-russischen Jahres ist. Das Projekt der Schule Nr. 222 (Petrischule) setzte sich zum Beispiel mit dem Thema „Müllverwertung in Sankt Petersburg – Realität oder Vision?“ auseinander.

Sportdirektor stellt sich Schülerfragen

Sportlich punkten konnte die Veranstaltung in der Deutschen Schule Sankt Petersburg mit dem deutschen Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer des russischen Spitzenklubs „Zenit St. Petersburg“, der seit letztem Sommer den sportlichen Bereich des Vereines leitet. Früher war er u.a. als Spieler und Manager beim HSV tätig und hatte einen Kurzeinsatz als deutscher Nationalspieler. Nach einigen kleineren Fußballwettbewerben, wie Torwandschießen mit den Schülerinnen und Schülern der Sprachdiplomschulen, simulierten die jungen Deutschlerner eine „Pressekonferenz“. Sie stellten dem Zenit-Sportdirektor verschiedene aktuelle Fragen, wie zum Beispiel: „Auf welchem Tabellenplatz würde Zenit in der Bundesliga stehen?“, „Wie beurteilen Sie die Vorwürfe gegen Uli Hoeneß?“. „Nicht nur Beiersdorfer, sondern auch die vielen Besucher der Deutschen Woche konnten sich dabei ein Bild von den hervorragenden Deutschkenntnissen der Sprachdiplomschüler machen“, freute sich Gerd Fennefrohn, ZfA-Fachberater/Koordinator in Sankt Petersburg.

Schülerbegegnung ermöglicht


Es war eine Veranstaltung, die nicht zuletzt auch die Möglichkeit des Kennenlernens bot, denn schließlich begegneten sich Schüler aus zahlreichen von der ZfA geförderten Schulen. Die Sprachdiplomschulen gehören zum einheimischen Bildungswesen und bereiten die Schülerinnen und Schüler in einem intensiven Deutschprogramm während des Unterrichts auf das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz vor, das auf der Stufe II die sprachliche Zugangsvoraussetzung zu einem Hochschulstudium in Deutschland ermöglicht.

Neben der Deutschen Schule Sankt Petersburg fördert die ZfA 18 Sprachdiplomschulen in der Region. Insgesamt werden weltweit mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen und 870 Sprachdiplomschulen von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Datum: 02.05.2013
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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