Archiv 2013

Deutsch-französische Freundschaft in Washington


Auch die Deutsche Schule Washington (DSW) beteiligte sich an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags am 22. Januar.

1963 unterzeichneten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer den Vertrag und legten damit den Grundstein für eine nachhaltige Beziehung beider Länder zueinander, die sich durch regen Austausch und Kontakte in vielfältigen Bereichen entwickelt hat. Was französische und deutsche Politiker beispielhaft vorleben, findet Nachahmung dort, wo Neugierde, Kreativität und Begeisterung für Neues fast alltägliche Eigenschaften sind: im Schulleben vieler junger Menschen, die im Austausch mit Schülerinnen und Schülern des jeweils anderen Landes sind und auf diese Art und Weise interkulturelle Erfahrungen sammeln und erleben“, fasst Schulleiter Waldemar Gries von der DSW zusammen. Seine Schule feierte das Jubiläum gemeinsam mit dem Lycée Rochambeau in der Aula der französischen Schule.

Herzliches Verhältnis

Neben Vertretern der französischen und deutschen Botschaft begrüßten auch die jeweiligen Leiter beider Schulen, Catherine Lévy und Waldemar Gries, die Schülerinnen und Schüler und hielten fest, dass „beide Schulen schon seit Jahren ein herzliches Verhältnis verbindet“. „Unser gemeinsames Programm gab einen Einblick in die musikalischen und sprachlichen Fertigkeiten der jungen Französisch- und Deutschlernenden, die deutlich machten, dass sie sich in der Sprache des Partnerlandes sehr gut auskennen und wohlfühlen“, so Gries.


Die Franzosen sprachen über Feste und Bräuche in Deutschland, boten eine moderne Version des Märchens „Rotkäppchen“ dar und sprachen über Themen wie Nachhaltigkeit. Deutsche Schülerinnen und Schüler zeigten sich im Rhythmus zu „Alors on danse“ sehr kreativ mit den Begriffen „Amitié“ und „Freundschaft“. Eine Gruppe älterer Schülerinnen und Schüler las und spielte das Gedicht „Déjeuner du matin“ von Jacques Prévert und fügte eine deutsche Fortsetzung mit Happy End hinzu. Gemeinsam tauschten die jungen Austauschpartner im Wechsel ihre Gedanken zum Thema „J’aime la France, parce que...../Ich liebe Deutschland, weil...“ aus.

Die Feierstunde endete mit dem traditionellen „Pot d’amitié“, einem Freundschaftsumtrunk, bei dem in lockerer Runde bereits Pläne für das nächste Treffen geschmiedet wurden. „Alle waren sich einig über das Motto dieses gelungenen Treffens, das für viele Beteiligte zu einer Lebenseinstellung geworden ist: VIVE L’AMITIÉ FRANCO-ALLEMANDE!“, fasste Gries zusammen.

Die Deutsche Schule Washington gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.
Datum: 05.02.2012
Quelle: Deutsche Schule Washington

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