Archiv 2012

Kooperationsvereinbarung zwischen den TU9-Universitäten und dem Goethe-Institut


Die führenden Technischen Universitäten in Deutschland (TU9) und das Goethe-Institut möchten künftig im Bereich der Qualifizierung ausländischer Studieninteressenten zusammenarbeiten.

Der Rahmenvertrag zwischen den TU9-Universitäten und dem Goethe-Institut wurde am 30. Oktober 2012 in der alten Akademie der Künste am Hanseatenweg in Berlin geschlossen. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, und Prof. Dr. Hans-Jürgen Prömel, TU9-Vizepräsident und Präsident der Technischen Universität Darmstadt, unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung im Anschluss an die Ergebnispräsentationen der PASCH-Zukunftswerkstatt.

Viele Absolventen des weltweiten PASCH-Netzwerks sind aufgrund des MINT-Schwertpunktes ihrer Schulen geeignete Studienanwärter für Technische Universitäten. Durch die Kooperationsvereinbarung zwischen der TU9-Allianz und dem Goethe-Institut soll dem internationalen Nachwuchs für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technikfächer der Zugang zum deutschen Hochschulsystem erleichtert werden. Die Zusammenarbeit startet in Indien, dem drittgrößten Bildungsmarkt der Welt. Johannes Ebert, Generalsekretär des Goethe-Instituts, konkretisierte, dass sich durch die Kooperation mit der TU9 neue Möglichkeiten ergeben werden, die Arbeit des Goethe-Instituts im Ausland mit der Hochschullandschaft in Deutschland zu verbinden. Das Goethe-Institut bringe dabei die Qualität seines Netzwerks und seine langjährige Expertise bei der sprachlichen Qualifizierung – in diesem Fall zur Vorbereitung auf ein Studium in Deutschland – ein.

Jugendliche, die sich im Rahmen von PASCH bereits bei Projekten und außercurricularen Aktivitäten engagierten, setzten sich während der PASCH-Zukunftswerkstatt mit dem Thema „Lernen für die Zukunft“ auseinander. Sie machten sich beispielsweise Gedanken über ihre persönliche und berufliche Zukunft und die damit einhergehende Wahl eines Studiengangs. Deutschland als angestrebter oder möglicher Studienstandort spielte bei den Zukunftsvisionen der PASCH-Schülerinnen und -Schüler aus aller Welt eine wesentliche Rolle. Damit boten die Workshops und anschließenden Präsentationen der PASCH-Zukunftswerkstatt einen idealen Rahmen zur Unterzeichnung des Memorandums zwischen den TU9-Universitäten und dem Goethe-Institut.

Datum: 26.11.2012
Quelle: Katja Hölldampf, Goethe-Institut Zentrale München, PASCH
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