Archiv 2012

Pestalozzi-Schule Buenos Aires kooperiert mit dem Max-Planck-Institut für Biomedizin


Die Pestalozzi-Schule Buenos Aires hat eine Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Biomedizin in Südamerika geschlossen.

Am 30. Oktober unterzeichneten Dr. Eduardo Arzt, Leiter des Max-Planck-Instituts, und Licenciado Ricardo Hirsch, Vorsitzender der Pestalozzi-Gesellschaft, den Kooperationsvertrag. „Die vorgesehene Art der Zusammenarbeit eröffnet ganz neue Dimensionen in der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule“, freut sich Claudia Frey-Krummacher, Leiterin der Pestalozzi-Schule. Das Max-Planck-Partnerinstitut in Südamerika bietet Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften Vorträge, Fortbildungen und Arbeitsgemeinschaften zu speziellen Themen an. Außerdem ermöglicht das Institut interessierten und qualifizierten Pestalozzi-Schülern der Abschlussklassen längerfristige Praktika. „Jetzt können unsere Schülerinnen und Schüler von früh an die Atmosphäre eines wissenschaftlichen Betriebes von Weltrang kennenlernen“, so Frey-Krummacher.

Brücke zwischen Deutschland und Argentinien

Dr. Arzt sieht sein Institut als „Brücke zwischen Deutschland und Argentinien“. Im Rahmen der Kooperation wird diese Brückenfunktion ausgebaut: Kinder der am Max-Planck-Institut tätigen deutschen und argentinischen Wissenschaftler werden bevorzugt an der Pestalozzi-Schule aufgenommen – ein Privileg bei der Knappheit der Plätze. „Die Kinder aus diesen Elterhäusern und dem Milieu der Wissenschaft werden viele belebende Einflüsse auf ihre argentinischen Klassenkameraden ausüben“, hofft Frey-Krummacher. „Wie besser könnte man eine ‚Win-win-Situation’ beschreiben!“


Die Zusammenarbeit soll längerfristig dazu führen, dass der gesamte naturwissenschaftliche Fächerkanon Impulse erhält, nicht nur der Diplomkurs zum Gemischtsprachigen International Baccalaureate (GIB), in dem das Fach Biologie in deutscher Sprache auf dem höchsten Anspruchsniveau unterrichtet wird. Laborpraktika z. B. sind dort zwingend vorgeschrieben. „Unnötig zu sagen, dass kein noch so gut ausgestattetes Schullabor es mit dem technischen Stand der Geräte eines Max-Planck-Instituts aufnehmen kann und dass gerade die Spezialisierung des Max-Planck-Instituts auf Biomedizin hier ‚passgenau’ ist“, so die Schulleiterin. „Auch im Hinblick auf den jetzt auch hier immer attraktiver werdenden Studienstandort Deutschland wollen wir so eine möglichst direkte Verbindung zur Wissenschaft schaffen.“

Die Pestalozzi-Schule Buenos Aires gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.
Datum: 26.10.2012
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)/Pestalozzi-Schule Buenos Aires
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