Archiv 2012

Ausstellung „Märchenwelten“ in Jekaterinburg


In Jekaterinburg besuchten deutsche und russische Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Grimmjahres gemeinsam eine Plakatausstellung des Goethe-Instituts und nahmen an einer Märchenrallye teil.

Die gebirgige Uralregion ist in Russland für ihre Märchen- und Sagentradition bekannt. Das Interesse an deutschen Märchen ist aber auch stark zu spüren. „Märchenwelten“ ist eine Plakatausstellung des Goethe-Instituts. Das PASCH-Gymnasium Nr. 9 in Jekaterinburg öffnete seine Türen für deutsche und russische Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte und lud sie ein, diese Ausstellung gemeinsam zu erleben.

Gekonnt inszenierten Swetlana Truchina, stellvertretende Schulleiterin und Deutschlehrerin des PASCH-Gymnasiums Nr. 9, und Olga Meschavkina, Deutschlehrerin des PASCH-Gymnasiums Nr. 9, die Eröffnung dieser Ausstellung am 8. Oktober 2012. Alle Gäste und Teilnehmer wurden zuerst in die Aula zu einer Präsentation über das Grimmjahr eingeladen. Schülerinnen und Schüler der 10.Klasse hatten die Präsentation vorbereitet. Die 3. und 7. Klassen präsentierten zum Auftakt das liebevoll inszenierte Märchen „Schneewittchen“.

Märchenrallye

Nach diesem Motivationsschub gingen die deutsch-russisch zusammengesetzten Arbeitsgruppen die Aufgaben der Rally durch. „Jede Gruppe musste sich noch einen thematischen Namen ausdenken und dann die Rally starten“, so Swetlana Truchina.


Anhand der ausgehängten Plakate und Arbeitsblätter lösten und diskutierten die Schülergruppen miteinander verschiedene Aufgaben und Fragen zu den schönsten Grimm-Märchen: „Was für einen Beruf hat der Mann, der ruft: „Sieben auf einen Streich?“, „Wie heißt euer „Held“ und warum findet ihr ihn toll?“ „Welche bösen Märchenfiguren aus eurer Kultur fallen euch ein?“

Reger Austausch

Franziska May, die zusammen mit ihren Lehrerkolleginnen Martina Barthel und Monika Maresch die deutsche Schülergruppe aus Grebenhein in Jekaterinburg betreute, erzählte: „Wir waren sehr begeistert von den Materialien, die das Goethe-Institut zur Verfügung gestellt hat. Die unterschiedlichen Plakate haben sofort das Interesse der Schülerinnen und Schüler geweckt und zu einem regen Austausch zwischen den deutschen und russischen Schülerinnen und Schüler geführt. Die Aufgaben waren gut konzipiert, da sowohl einerseits Wissen zu den Märchen abgefragt wurde, andererseits aber auch Parallelen zur heutigen Zeit geschlagen wurden und die Schüler eigene Ideen einbringen konnten, teilweise auch auf sehr kreative Art und Weise, durch Zeichnungen.“

Am Ende der Märchenrallye kamen alle wieder in der Aula zusammen und erzählten auf Deutsch über ihre Eindrücke. „Es war eine interessante und produktive Zusammenarbeit! Alle waren sich einig – das war ein ungewöhnliches interessantes Projekt, wo das Klassische und das Moderne zusammenkamen. Das ist eine tolle Idee und wir haben vor, noch mit anderen Klassen und Gruppen an dem Projekt zu arbeiten“, betonte Swetlana Truchina.

Datum: 22.10.2012
Quelle: Julia Elsner, Goethe-Institut Moskau

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