Archiv 2012

Internationales Bildungsfest in Berlin


Am 13. September fand in Berlin das 2. Internationale Bildungsfest statt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Schwerpunktthema „Demographie und Fachkräftesicherung“.

Im Rahmen von mehreren Fachveranstaltungen wurde das Schwerpunktthema sowie die Rolle der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit Vertretern aus der Wirtschaft, dem Bildungswesen sowie zwei jungen Absolventinnen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurden die Siegerinnen und Sieger der diesjährigen Ausschreibung für die „Exzellenzinitiative innovatives Lernen” ausgezeichnet. Die Exzellenzinitiative ist eine Ausstattungs- und Qualifizierungsinitiative. Sie will zukunftsweisende pädagogische Neuerungen an ausgewählten deutschen Auslandsschulen fördern und die Vermittlung zukunftsrelevanter Kompetenzen unterstützen. Zu den zukunftsrelevanten Kompetenzen werden Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MINT), Kreativität sowie unternehmerische Kompetenzen gezählt. Die „Exzellenzinitiative innovatives Lernen” wurde von Staatsministerin Cornelia Pieper initiiert und steht unter ihrer Schirmherrschaft.


Der Festakt der Veranstaltung wurde musikalisch untermalt durch Schülerinnen und Schüler von PASCH-Schulen der Donauanrainerstaaten, die im Rahmen des Projektes „Donau verbindet“ gemeinsam mit dem Ensemble „DIE KULTURTECHNIKER“ selbst geschriebene Texte präsentierten.


Die Preisträger

In diesem Jahr wurden ausgezeichnet:

  • Die German International School Boston und die German International School Silicon Valley mit dem Projekt „Globale Schule macht Schule”, bei dem die elften Klassen der beiden Schulen mithilfe von Skype und Konferenztechnik trotz ihrer Lage an entgegengesetzten Seiten eines Kontinentes gemeinsam unterrichtet werden.
  • Die Deutsche Schule Cuenca mit dem Projekt „Spaß an Wissenschaft”, bei dem die Schule als Leuchtturmprojekt ecuadorianische Lehrer in Bereichen wie biologische Vielfalt, Wasser, Energie und Elektrizität weiterbildet und dabei gezielt auf moderne Unterrichtsmittel wie etwa „Mobillabors“ zurückgreift.
  • Das Istanbul Lisesi mit dem Projekt „MINT-Vernetzung in Echtzeit”, bei dem die Schule mithilfe von Videokonferenztechniken mit der TU Kaiserslautern und vier deutschen Schulen im Bereich des MINT-Unterrichts kooperiert.
  • Die Deutsche Schule La Paz mit dem Projekt „Medienbasiertes Lernen”, bei dem ein breit angelegtes Nutzungskonzept moderner Medien, wie etwa interaktiver Whiteboards, unter Einbeziehung des gesamten Kollegiums realisiert werden soll.
  • Die Deutsche Schule Moskau mit dem Projekt „Aufbau einer Lernwerkstatt für eine neue Lernkultur”, bei dem bereits im Grundschulbereich Schüler zum eigenständigen recherchieren und experimentieren animiert werden.
  • Die Deutsche Europäische Schule Singapur mit dem Projekt „Experimentalstudio MINT: Polytechnik und Design für die Zukunft”, bei dem mit der Einrichtung eines vollwertigen Design- und Technologiestudios für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit geschaffen werden soll, projektbezogen und interdisziplinär an kreativen Problemlösungen zu arbeiten.
Datum: 21.09.2012
Quelle: Auswärtiges Amt

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