Archiv 2012

Kreativ-Wettbewerb im Libanon: Und was ist Deutsch für dich?


Unter dem Motto „Was ist Deutsch in deiner Umgebung?“ hatte die PASCH-Initiative im Libanon an ihren Partnerschulen zum großen Kreativ-Wettbewerb aufgerufen.

„Wir haben natürlich geahnt, dass dieses Thema für die Schülerinnen und Schüler interessant ist – mit mehr als 70 Beiträgen hatten wir aber definitiv nicht gerechnet!“, so Julia Glashoff, Beauftragte der PASCH-Initiative Libanon. Dementsprechend hatte die Jury, die neben Julia Glashoff aus einem Grafikdesigner und einem Fotografen bestand, alle Hände voll zu tun.

Für die Preisverleihung hatte sich das PASCH-Team etwas Besonderes einfallen lassen. Die Preisverleihung des Wettbewerbs sollte im großen Rahmen stattfinden – was bietet sich da besser an als ein Deutscher Tag mit tollen Aktivitäten, Spielen und einer Verlosung?

Gastgeber des Deutschen Tages, der Anfang Mai stattfand, war die Jamil Rawas Secondary School in Beirut. Der Schulleiter der Jamil Rawas Secondary School, Adel Hachache, ließ es sich nicht nehmen, seine Gäste – darunter ein Vertreter des Erziehungsministeriums, der Kulturattaché der Deutschen Botschaft Sebastian Damm sowie Schülerinnen und Schüler aller libanesischen PASCH-Partnerschulen – persönlich zu begrüßen. Er selber hätte sich noch vor einem Jahr nicht vorstellen können, was für ein großer Erfolg die Einführung von Deutsch als Fremdsprache an seiner Schule sein würde. „Ich gebe zu, als wir im Herbst vergangenen Jahres mit Deutsch gestartet sind, war ich etwas skeptisch. Jetzt rechnen wir für das kommende Schuljahr mit mehr als 200 Schülern, die an unserer Schule Deutsch lernen. Das ist fantastisch!“

So, jetzt aber zum Höhepunkt des Deutschen Tages – der Preisverleihung des Wettbewerbs! Die Gewinnerin ist Inaya Atallah, Schülerin der Sidon Public Secondary School for Girls! Herzlichen Glückwunsch, Inaya!

„Der Kreativ-Wettbewerb und der Deutsche Tag waren ein riesiger Erfolg. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei allen Beteiligten bedanken – wir freuen uns schon jetzt auf künftige Veranstaltungen!“, ist das Fazit von Julia Glashoff.

Datum: 15.05.2012
Quelle: Ruth Hartmann, Goethe-Institut Kairo

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