Archiv 2011

Mongolische Lesefüchsin gekürt


An dem von der ZfA veranstalteten Wettbewerb „Lesefüchse International“ nahmen insgesamt rund 1.500 Sprachdiplom-Schüler teil. Nun steht auch die Siegerin der zweiten Finalrunde in Moskau fest: Nomin-Erdene Nyamsambuu aus der Mongolei.

Aufgrund der großen Beteiligung fanden dieses Jahr gleich zwei Finalrunden statt: in Budapest und Moskau. Die mongolische „Lesefüchsin“ Nomin-Erdene Nyamsambuu von der Goetheschule in Ulan Bator gewann am 22. November das Moskauer Finale, das in der Deutschen Schule stattfand.

Aktuelle deutsche Jugendbücher

In der Finalrunde diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wie auch schon in den Vorrunden, über die Stärken und Schwächen fünf aktueller deutscher Jugendbücher, die sie während des Sommers gelesen hatten. „Gedisst“ von Daniel Höra wählten sie zum „Buch des Jahres 2011“.

Die Gewinnerin, Nomin-Erdene Nyamsambuu, beeindruckte nicht nur durch ihre hervorragende Beherrschung der deutschen Sprache, sondern vor allem durch „die gute Analyse der Bücher und ihre überzeugende Argumentationsfähigkeit“, erklärt Holger Kaminski, ZfA-Fachberater in St. Petersburg. Der gleichen Meinung waren auch die Juroren vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Deutschen Schule Moskau sowie Maria Fassbinder, ZfA-Fachberaterin in Moskau.

Nomin-Erdene war zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Dr. Gabriele Nagy, einer von der ZfA an die Goetheschule vermittelten Lehrkraft, nach Moskau gereist. Während des Finales lernte sie die anderen Lesefüchse kennen und erlebte vier Tage lang die für sie fremde Stadt.

Lesefuchs international

Bereits seit vier Jahren veranstaltet die ZfA den Lesefuchs-Wettbewerb im Rahmen der PASCH-Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“. An dem ursprünglich innerrussischen Wettbewerb nehmen inzwischen auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus dem Baltikum, Belarus, Georgien, der Mongolei, der Slowakei und Ungarn teil.
Datum: 02.12.2011
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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