Archiv 2011

MADSEN rocks! – auch in den USA


„Du schreibst Geschichte/ mit jedem Schritt/ mit jedem Wort setzt du sie fort“ – Wie in ihrer bekannten Hymne schrieb die Band MADSEN Geschichte, diesmal in den USA, im Auftrag des Goethe-Instituts.

Die deutsche Indie-Rock Band MADSEN bereiste vom 14. Oktober bis zum 18. November zwölf Städte in den USA. Die deutsche Botschaft und das European Recovery Program unterstützten sie als Botschafter der deutschen Sprache und eines modernen, authentischen Deutschland-Bildes.

„Mad about German – Mad about Madsen“ lautete das Motto der Konzert-Reise, die vom Goethe-Institut San Francisco in Kooperation mit anderen US-Goethe-Instituten, High Schools und Colleges organisiert wurde. Das groß angelegte Projekt war Teil der „Deutschlandwochen“, mit denen die Goethe-Institute und das Auswärtige Amt in diesem Jahr für die deutsche Sprache in den USA werben.

Austausch der Kulturen

Auf dieser Tournee rockten und sangen rund 10.000 Konzertbesucher zu MADSEN-Songs. Auch nach den Konzerten nahm sich die Band Zeit für die Fragen ihrer Fans; schließlich stand neben der Musik der gegenseitige Austausch der Kulturen im Vordergrund der Tournee. Vor der Abreise in die USA war sich Sebastian, Leadsänger der Gruppe sicher: „Wir werden die Musik für uns sprechen lassen. Unsere Konzerte haben live immer eine große Energie, die hoffentlich auch in den USA funktioniert.“ Ja, das tat sie! Schüler der Claremont High School schwärmen nach dem Konzert mit 1.500 SchülerInnen in Long Beach, Kalifornien „Als MADSEN rausgekommen sind, haben die Mädchen geschrien. Wir haben die Energie gefühlt.“ Diese Welle der Begeisterung ist dokumentiert in den Konzertvideos, die im Tourtagebuch auf den Webseiten www.goethe.de/stepintogerman und www.goethe.de/todoaleman zu finden sind.

Spaß mit deutschen Texten

Auf diesen Seiten bereiteten sich bereits im Vorfeld der Tournee die Schüler und Schülerinnen im Deutschunterricht auf das Großereignis vor. Die vom Goethe-Institut erstellten Unterrichtsmaterialien fanden großen Anklang. Nach dem Konzert im südkalifornischen Long Beach konnte die Deutschlehrerin Dominique Drechsler feststellen: „The whole school is all a-buzz with Madsen envy and my colleagues are mad at me for making learning so fun and for making them look so boring!!” Das Konzert habe alle so begeistert, weil die SchülerInnen die Texte kannten und teilweise auswendig mitsingen konnten.

Auch die MADSEN Musiker sind von diesem Konzept überzeugt: „Wir wollen zeigen, dass man auch mit deutschen Texten sehr viel Spaß haben kann. Grundsätzlich sind Fremdsprachen ja immer auch Fremdgebiete, die es sich total lohnt zu ergründen. Weil es einfach Spaß macht, neugierig zu sein.“ Insgesamt 10.000 Konzertbesucher schwärmen gleichermaßen von dieser einzigartigen Gelegenheit, die deutsche Sprache durch Rockmusik zu ergründen und sind nun Teil der gemeinsamen Geschichte von MADSEN, den USA und Deutschland; denn „Du schreibst Geschichte/ an jedem Tag/ denn jetzt und hier bist du ein Teil von ihr.“

Stimmen zum Konzert

„Without sounding repetitive ... what an amazing event!!!! How can we possibly follow that! We all have the „Madsen hangover" today!!! The whole school is all a-buzz with Madsen envy and my colleagues are mad at me for making learning so fun and for making them look so boring!! The truth is that teaching German is not a „Jetzt singular" action, but rather a collective passion for a language and culture that we all share.“

Dominique Drechsler, Warren High School, Downey, Kalifornien


„WOW! Das Madsen-Konzert heute hat unseren Schülerinnen und Schülern total super gefallen! Wir bedanken uns bei der Band, dem Goethe Institut und allen anderen, die mitgemacht haben. Was für ein Highlight unseres Schuljahres. Die Schüler waren die ganze Zeit am Singen und zwar auf Deutsch! Bitte noch mehr Bands nach Amerika einladen! Hoffentlich kommt Madsen noch einmal. Alles war einfach toll.“

Dean Guarnaschelli, Lehrer, Massapequa High School, New York


„Solche Unmassen von Begeisterung habe ich selten erlebt! Das Konzert hat den Kids einfach Spaß gemacht. Wir haben die Texte von einigen Liedern studiert und uns die Videos angeschaut, damit sie teilweise mitsingen konnten.“

Doug Guy, MA-AATG President, Beverly High School, Beverly

Datum: 23.11.2011
Quelle: Goethe-Institut San Francisco

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