Archiv 2011

Die größte Deutsche Auslandsschule in Nordamerika feiert ihr 50-jähriges Bestehen


„50 Jahre Deutsche Schule Washington – das ist eine Erfolgsgeschichte“, so Schulleiter Waldemar Gries. Das Jubiläum wurde in der amerikanischen Hauptstadt vom 29. September bis zum 2. Oktober kräftig gefeiert.

Offiziell eröffnet wurde die Deutsche Schule Washington (DSW) am 11. September 1961. Drei Lehrerinnen unterrichteten damals 18 Schülerinnen und Schüler in vier Grundschulklassen, eine weitere Lehrkraft betreute 15 Kindergartenkinder. Als erste Deutsche Auslandsschule in den USA war die DSW Wegbereiterin für vier weitere Schulen: in Boston, New York, Silicon Valley und Portland.

Brücke zwischen den Kulturen

Heute besuchen rund 500 Schülerinnen und Schüler die DSW, von denen rund ein Drittel amerikanische Wurzeln haben. „Die DSW ist eine Schule, in der deutsche Sprache und Kultur einen hohen Stellenwert haben, die sich aber auch als Brücke zwischen den Kulturen mit amerikanischem Schwerpunkt versteht“, erklärt Schulleiter Gries. „Das Beste beider Welten“, so lautet der Schulslogan. „Nicht ohne Grund sind wir die größte Deutsche Auslandsschule Nordamerikas mit der höchsten Zahl an Abiturienten, Realschulabgängern und Absolventen des Deutschen Sprachdiploms“, betont Gries.

Die 50-jährige Erfolgsgeschichte der Schule wurde in der amerikanischen Hauptstadt nun gebührend gefeiert. Die viertägigen Festlichkeiten begannen am 29. September mit einem Treffen ehemaliger Schüler und Lehrer. Die gesamte Schulgemeinschaft versammelte sich einen Tag später in der Aula des Hauptgebäudes, um ihr Jubiläum gemeinsam mit ihren Ehrengästen, Botschafter Dr. Peter Ammon und Cornelia Last-Wyka von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), zu feiern. Auch Annemarie Chretien, eine der Gründerinnen und ersten Lehrerinnen, war anwesend.

Feierliche Eröffnung des neuen Naturwissenschaftsgebäudes

Ein Höhepunkt der Festivitäten war die offizielle Eröffnungszeremonie des neuen Naturwissenschaftsgebäudes. Gemeinsam mit Jutta Frankfurter, Vorsitzende des Vorstandes des Schulvereins, und Dr. Bertram von Moltke, Leiter des Kulturreferats der Deutschen Botschaft Washington, durchschnitt Schulleiter Gries das Band. „Mit viel Elan und Schwung hat die Schulgemeinde in all den 50 Jahren immer wieder schwierige Situationen gemeinsam gemeistert und Neues angepackt“, freute sich Last-Wyka von der ZfA.

Die Deutsche Schule Washington gehört zu den 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.
Datum: 29.11.2011
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)

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