Archiv 2011

Nach Indien-Erfahrung blicken Ingolstädter Schüler froh in die Zukunft


Mit unzähligen Erinnerungen und neuen Erfahrungen im Gepäck sind die 18 Schüler des Katharinen-Gymnasiums Ingolstadt aus Indien abgereist.

Zurück lassen sie neue Freunde und eine stolze Delhi Public School Greater Noida. Alle Beteiligten waren sich einig: Die Schulpartnerschaft zwischen Greater Noida und Ingolstadt ist ein Paradebeispiel für den Erfolg des vom Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan New Delhi initiierten Programms Indisch-Deutsche Schülerbegegnungen. Das Band zwischen beiden Schulen ist mit dieser Austauschrunde erneut ein Stück stärker geworden.

Kernenergie – Segen oder Fluch?

Zur Abschiedsfeier der deutschen Gruppe in der vollbesetzten Aula der DPS Greater Noida konnte Direktorin Ms. Renu Chaturvedi einige Ehrengäste begrüßen: Mr. Ashok Chandra, Chairman der DPS Society; Renu Mittal, Direktorin der DPS Society, sowie Dr. Juliana Glöckler-Fuchs, verantwortliche Projektkoordinatorin „Internationale Schülerbegegnungen“ im Goethe-Institut New Delhi. Die Schüler präsentierten die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit „Kernenergie – Segen oder Fluch?“. Das Thema wurde vor dem Hintergrund der Atomreaktorkatastrophe in Fukushima im Frühjahr dieses Jahres behandelt. Die beiden Gruppen untersuchten, wie die größten Industrieländer nun mit der Kernenergie umgehen wollen. Und sie zeigten auf: Erneuerbare Energien können in Zukunft neben der Atomkraft einen Teil des Energiehaushalts abdecken.

In einem bunten Programm tanzten beide Gruppen gemeinsam und drückten ihre Freude an der Schülerbegegnung aus. Passend zum Grundgedanken des Austauschs, der Vorbereitung der Schüler auf die Herausforderungen der Globalisierung, tat sich eine Gruppe zusammen, um „Wind of Change“ zu singen. Alle Schüler sind Teil der Generation, die kurz nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 geboren wurde. Das Lied der Scorpions wird immer noch stark mit der Wende und einem optimistischen Blick in die Zukunft verbunden. Genau den will das Programm Indisch-Deutsche Schülerbegegnungen den Mädchen und Jungen vermitteln.

Den Horizont erweitert

Die Schüler aus Bayern lernten für drei Wochen das indische Familienleben kennen und hatten das Glück, das große Lichterfest Diwali mit ihren Partnern und deren Freunden und Familien feiern zu dürfen. In der Schule nahmen sie am regulären Unterricht teil und wurden in die Kunst des Yoga eingeführt. Unvergesslich auch Ausflüge wie der Wochenendtrip nach Jaipur und Agra.

Somit haben alle Schüler die Ziele des Programms erreicht: Sie haben ihren Horizont erweitert und können die kulturellen Unterschiede, die sie noch von ihren Partnern trennen, deutlich leichter überwinden als vorher.

Datum: 02.11.2011
Quelle: Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan New Delhi

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