Archiv 2011

Bulgarischer Bildungsminister gratuliert Sprachdiplomschulen

Höchstes Lob erhielten die 23 bulgarischen Sprachdiplomschulen: Kein geringerer als der Minister für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sergey Ignatov, gratulierte den Schulleitern, Deutschlehrern und natürlich den Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Abschneiden beim Deutschen Sprachdiploms (DSD).

„Nehmen Sie meine aufrichtigsten Glückwünsche aus Anlass Ihres großen Erfolgs an der diesjährigen Prüfung für das Deutsche Sprachdiplom entgegen. Der erste Platz in Europa und der GUS sowie der zweite Platz weltweit sind eine verdiente Anerkennung Ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, ja auch Ihrer Arbeit,“ heißt es in einem an alle bulgarischen Sprachdiplomschulen gesandten Brief des Ministers.

Und das Lob für die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes geförderten Schulen ist berechtigt: Fast 87 Prozent aller Prüflinge (782 von 903) haben das Deutsche Sprachdiplom II erreicht und somit den direkten Zugang zu einer deutschen Hochschule erworben.

Ziel: Studium in Deutschland

„Ich habe keinen Zweifel daran, dass auch in Zukunft Lehrer und Schüler alle notwendigen Anstrengungen unternehmen werden und dass unser Land seinen errungenen Platz erfolgreich verteidigt.“ so der Minister. Darüber freut sich auch der für die 23 bulgarischen Sprachdiplomschulen zuständige Fachberater und Koordinator der ZfA, Michael Habenbacher. Seiner Meinung nach ist dieses Ergebnis zum einen auf das große unterrichtliche Engagement der bulgarischen und deutschen Lehrkräfte zurückzuführen, zum anderen zeigen sich die bulgarischen Schülerinnen und Schüler an den DSD-Schulen nach wie vor sehr leistungsbereit und hoch motiviert. Das weltweit begehrte Diplom ist Ergebnis eines dreijährigen Unterrichts der Klassenstufen 10-12 an ausgewählten Fremdsprachengymnasien. Auf sprachlich und intellektuell hohem Niveau werden die Prüflinge methodisch gezielt auf universitäre Anforderungen in Deutschland vorbereitet.

Attraktive Unterrichtsbedingungen

Im Zuge der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amtes sind die bulgarischen Sprachdiplomschulen besonders in den letzten drei Jahren finanziell stark unterstützt worden. Alle DSD-Schulen verfügen inzwischen über modernste Lehr- und Lernmittel. Michael Habenbacher ist davon überzeugt, dass sich die Investitionen mehr als gelohnt haben. „Die inzwischen sehr attraktiven schulischen Infrastrukturen haben zu einer vermehrten Akzeptanz des Deutschen Sprachdiploms geführt. Schüler und Lehrer spüren, dass die deutsche Seite nicht nur beratend zur Seite steht, sondern auch tatkräftig für bessere unterrichtliche Bedingungen gesorgt hat. Zweifellos beeinflussen günstige Rahmenbedingungen auch die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler.“

Die 23 DSD-Schulen in Bulgarien sind Teil eines weltweiten Netzes von insgesamt 780 von der ZfA pädagogisch und finanziell betreuten Sprachdiplomschulen.

06.05.2011
Quelle: ZfA

PASCH-net und Social Media