Archiv 2011

Eishockey-WM: Nationalmannschaft besucht Deutsch-Slowakische Begegnungsschule Bratislava

Freude, Fähnchen, Fragen: von alledem gab es jede Menge.

Am 4. Mai wurde die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft jubelnd von mehr als 150 Schülerinnen und Schülern empfangen. Die Weltmeisterschaft im Herreneishockey findet gegenwärtig in der Slowakei statt, einem Land, in dem Eishockey als Nationalsport eine große Rolle spielt. Mehr als nur ein Hauch WM-Fieber wehte daher durch die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes geförderte Schule, als sie am 4. Mai Spieler und Trainer empfing.

Organisiert wurde das Treffen von Roland Westebbe, Leiter des Kultur- und Pressereferats der Deutschen Botschaft Bratislava. Ausgestattet mit Fanartikeln, Flaggen beider Nationen und mit Jubelgesängen empfing die Schülergemeinde die sportlichen Akteure sowie Vertreter der Medien. Die Schulgemeinschaft war sichtlich stolz Gastgeber zu sein, was auch die Programmbeiträge der vorwiegend slowakischen Schülerinnen und Schüler zeigten. Sie stellten ihre Schule vor und hatten anschließend ausreichend Gelegenheit, dem Eishockeyteam Fragen zu stellen.

Schule als Fangemeinde

„Wie haben Sie sich gefühlt beim Spiel gegen die gastgebende Mannschaft der Slowakei?“ wollte ein Schüler wissen. „Da hat der zukünftige Vizeweltmeister gegen den zukünftigen Weltmeister verloren“, antwortete Verteidiger Korbinian Holzer breit grinsend, wie die Kölnische Rundschau berichtete. Auf die Frage nach einem Motto der WM berichteten die Spieler von einer Art Vertrag zwischen Mannschaft und Trainer. Gemeinsam schrieben sie ihre wichtigsten Kompetenzen auf ein Plakat und unterzeichneten es. „Zusammenhalt, Kampfgeist, Disziplin und Gradlinigkeit steht darauf“, erklärte Torhüter Dennis Endras, wie der Kölnischen Rundschau zu entnehmen ist.

Nun hänge es in der Kabine, denn „schließlich brauche man etwas, an dem man sich festhalten könne“, so Endras. Die Betonung dieser Kompetenzen und die Bescheidenheit der Spieler verwandelten die Schulgemeinde in eine Fangemeinde. Abgerundet wurde das Programm von Begrüßungsworten der von der ZfA vermittelten Schulleiterin Elisabeth Lutz, des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Axel Hartmann, und des Teamchefs Klaus Merk. Mit Fanjubel und Autogrammstunde klang der Empfang aus. „Bei den Kleinen sind wir schon Weltmeister“, stellte Endras abschließend gegenüber der Kölnischen Rundschau fest. Über den Besuch der Eishockey-Nationalmannschaft an der DSB berichtetet auch das ZDF in seinem Morgenmagazin.

Die Deutsch-Slowakische Schule Bratislava gehört zu den 140 Deutschen Auslandsschulen, die das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) – betreut. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

06.05.2011
Quelle: Kölnische Rundschau, DS Bratislava auf Anforderung durch ZfA

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