Archiv 2011

Deutsche U-16-Fußballnationalmannschaft im Gespräch mit DSD-Schülern

Am 14. April 2011 trafen die jungen Fußballer in Riga lettische Jugendliche.

Nach dem Länderspiel der U-16-Nationalmannschaften von Deutschland und Lettland in Riga am 13. April 2011 (Endergebnis 5:0) nahm sich die deutsche U-16-Fußballnationalmannschaft Zeit für ein Gespräch mit gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern von lettischen DSD-Schulen.

Diese wollten vor allem Einzelheiten über das Leben als Profisportler wissen. Dr. Hans-Dieter Drewitz, Vize-Präsident des Deutschen Fußball Bundes (DFB), erläuterte das System der Talentförderung des DFB. Die lettischen DSD-Schülerinnen und Schüler erfuhren von den Sportlern, dass ein normaler Arbeitstag für sie an fünf Tagen in der Woche um 8:00 beginnt und bis ca. 19:30 dauert, und dass zum Alltag nicht nur Training sondern auch Schulunterricht gehört. Die Spieler werden bei Länderspielen von einem ganzen Team begleitet, zu dem auch zwei mitreisende Lehrer gehören. Einige Spieler mussten während ihres Riga-Aufenthaltes sogar eine Prüfungsarbeit schreiben.

Frühe Talentförderung

Die jungen Talente spielen, wenn sie nicht für die Nationalmannschaft auflaufen, in den Jugendmannschaften der Vereine derFußballbundesliga und werden in den dort angeschlossenen Sportschulen ausgebildet. Spannend fanden die Schülerinnen und Schüler aus Lettland, wie dieses System der frühen Talentförderung finanziert wird, nämlich dass die Kosten für die Ausbildung vom Deutschen Fußballbund übernommen werden und für die Sportler selbst kostenlos ist.

Die Spieler der U-16-Fußballnationalmannschaft schenkten den lettischen Schülerinnen und Schülern ein Trikot mit allen Unterschriften. Und die Beschenkten versprachen, intensiv weiter zu verfolgen, wer aus der Gruppe der U-16-Spieler bald schon in der Bundesliga oder sogar der „großen“ deutschen Nationalmannschaft spielen wird.

Es war für die DSD-Klassen eine einmalige Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse zu testen und zu erfahren, dass Deutschland nicht nur ein attraktives Studienziel ist sondern auch interessante Möglichkeiten für Sportler bietet.

15.04.2011
Quelle: Auswärtiges Amt

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