Archiv 2011

ZfA: Neuer Wissenschaftlicher Beirat nimmt Arbeit auf

Die Pädagogische Fachkompetenz der ZfA kritisch begleiten und unterstützen: Das ist die Aufgabe des Wissenschaftlichen Beirats der ZfA. Am 11. Februar 2011 hat er sich auf seiner Jahrestagung neu konstituiert.

Professoren zwölf deutscher Hochschulen und Institute beraten die ZfA des Bundesverwaltungsamtes vor allem in Fragen des Spracherwerbs, des Curriculums und der Methodik und Didaktik. Für drei Jahre wurden erneut Wissenschaftler und Wissenschafterinnen, deren Forschungsgebiete besondere Relevanz für die Arbeit der ZfA haben, in den Beirat berufen.

Wolfgang Petersson, Vizepräsident des Bundesverwaltungsamtes, betonte die Relevanz des Beirates in Zeiten, da Themen wie demografischer Wandel und Fachkräftemangel die öffentliche Bildungsdebatte beherrschen. Die ZfA sei gefragt Lösungen zu liefern. „Die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft ist dabei ganz wesentlich, um das Wirken der ZfA voranzubringen“, so Petersson. „Mit unseren über 343.000 geförderten Schülerinnen und Schülern entspricht das Auslandsschulwesen der Schüleranzahl eines mittleren Bundeslandes“, erklärte er. Die Auslandsschularbeit besetzt also mitnichten eine Nische in der deutschen Bildungslandschaft. „Im Gegenteil: die pädagogische Arbeit der ZfA entfaltet in 140 Deutschen Auslandsschulen und 870 Sprachdiplomschulen eine beträchtliche Wirkung.“

Neues Führungsteam gekürt

Einer der wichtigsten Programmpunkte der Sitzung war die Neuwahl des Vorsitzenden und eines Stellvertreters. Professor Dr. Hermann Funk von der Friedrich-Schiller-Universität Jena vereinigte die meisten Stimmen der Beiratsmitglieder auf sich. Zur Stellvertreterin wählte der Beirat Professor Dr. Britta Hufeisen vom Sprachenzentrum der Technischen Universität Darmstadt.

Joachim Lauer, Leiter der ZfA, dankte dem alten Beirat, insbesondere dessen ausgeschiedenem Vorsitzenden Professor Dr. Bausch und beglückwünschte das neue Führungsteam zu seiner Wahl. Er betonte, dass ein stetiges Engagement der Mitglieder erwünscht sei und die Hauptarbeit des Beirates zwischen den jährlichen Sitzungen geleistet werden müsse. Funk bedankte sich für das Vertrauen und erklärte: „Der Beirat versteht sich als Ansprechpartner in allen aktuellen Fragen, die vor allem die Qualität des Fremdsprachenunterrichts, seine Planung und Evaluation betreffen. Er bringt dazu die Kompetenzen seiner Mitglieder in vielfältigen Forschungsfeldern auf unterschiedlichen Ebenen der schulischen Arbeit ein.“ Die große Zustimmung der anderen Beiratsmitglieder und zahlreiche Wortbeiträge zeigten, dass ein aktives Engagement auch von Seiten des Beirates gewünscht wird.

In der Tat hat der Beirat ein umfangreiches Arbeitspensum vor sich. In sieben Arbeitsgruppen fanden sich die Wissenschaftler mit ZfA-Pädagogen zu intensiven Ziel- und Planungsgesprächen zusammen, um die Schwerpunkte der neuen Sitzungsperiode zu strukturieren. Vom deutschen Sprachdiplom über den Einsatz von Literatur im DaF-Unterricht bis hin zu Multimedialem Lernen reichte die Agenda.

21.02.2011
Quelle: Zentralstelle für das Auslandsschulwesen

PASCH-net und Social Media