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PASCH-Alumni im Porträt: Fabio Souza

 Ich bin Fabio Souza und studiere Medizin an der Charité in Berlin. Die PASCH-Initiative hatte einen großen Einfluss auf mich. Sowohl die deutsche Sprache als auch Deutschland sind heute Teil meiner Identität.

Ich bin 1995 geboren und habe im Jahr 2009 an der PASCH-Schule Colégio Anchieta in Salvador in Brasilien angefangen, Deutsch zu lernen. Mit der PASCH-Initiative habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Sowohl der Deutschunterricht an sich als auch die Projekte und Workshops waren entscheidend für mein jetziges Leben. Zu meiner Deutschlehrerin habe ich immer noch eine sehr gute Beziehung. Wenn ich mich an die Zeit zurückerinnere, muss ich immer an ein Konzert der Band Jennifer Rostock denken, auf dem wir alle zusammen waren und einen Riesenspaß hatten. Außerdem war ein Wettbewerb, in dem wir ein Musikvideo produzieren sollten, für mich und meine Klasse ein sehr interessantes Erlebnis.

Mein erster Kontakt zu Deutschland

Die PASCH-Initiative ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war mein erster Kontakt zu Deutschland überhaupt. Durch sie habe ich viel über die Kultur, die Menschen und vor allem über die Sprache des Landes gelernt. Das alles hat mich dazu gebracht, während der zehnten Klasse einen Austausch zu machen und für ein halbes Jahr eine Schule in Deutschland zu besuchen. Danach war ich so gut wie fest entschlossen, in Deutschland zu leben und zu studieren. Andere PASCH-Schülerinnen und -Schüler habe ich 2014 in Berlin kennengelernt, als ich dort das Studienkolleg besucht habe. Sie kamen beispielsweise aus Indonesien, Russland oder Kasachstan.

Deutsch wie eine Muttersprache

Deutsch ist meine Zweitsprache geworden und unentbehrlich in meinem Leben. Inzwischen beherrsche ich sie fast wie eine Muttersprache und bin in allen Aspekten meines Lebens auf sie angewiesen: im Alltag, im Studium und mit Freunden. Die PASCH-Initiative hat mich auf jeden Fall positiv verändert. Sowohl die deutsche Sprache als auch Deutschland sind heute Teil meiner Identität.

Mein Studium und meine Zukunft

Um in Deutschland studieren zu können, muss man zuerst ein Studienkolleg besuchen. Das habe ich vor zwei Jahren in Berlin gemacht. Jetzt studiere ich Medizin an der Medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Danach möchte ich auf jeden Fall einen Master machen und eventuell sogar promovieren.

In zehn Jahren möchte ich eine Familie gegründet haben und beruflich ich in der akademischen Forschung tätig sein. Ich kann mir auch gut vorstellen, an einer deutschen Universität zu lehren.

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