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PASCH-Alumni im Porträt: Paul Wlodkowski

Ich bin Paul Wlodkowski aus den USA. Ich habe vor einigen Jahren an einer PASCH-Schule in den Vereinigten Staaten das DSD I erworben und bereite mich jetzt auf das DSD II vor, um meine Pläne zu verwirklichen: Ein Master-Studium in Berlin.

Ich bin 1993 in den USA geboren und lerne Deutsch, seit ich 13 Jahre alt war. Meinen ersten Kontakt mit der deutschen Sprache hatte ich an der Deutschen Sprachschule Washington, D.C. (DSS Washington). Das ist eine PASCH-Schule, an der der Unterricht samstags und mittwochs stattfindet. Ich habe die Sprachkurse an den Wochenenden belegt und das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz – Erste Stufe (DSD I) erworben. An meiner normalen amerikanischen Highschool hatte ich schon Spanisch gelernt. Das erschien mir zu dieser Zeit praktischer. Deutsch war für mich aber immer etwas Besonderes, denn da die Sprache an Schulen in den USA selten angeboten wird, kannte sie in meinem Bekanntenkreis fast niemand.

Deutsch als Sprungbrett für das Studium

Ohne die Möglichkeiten, die mir meine PASCH-Schule geboten hat, hätte ich wahrscheinlich niemals Deutsch gelernt und damit auch meine tollen Erfahrungen in Europa nicht gehabt. Nach meinem ersten Jahr an der DSS Washington habe ich zum Beispiel an einem Austauschprogramm in Deutschland teilgenommen. Drei Wochen wohnte ich im Sommer bei einer deutschen Gastfamilie im Randgebiet von Ingelheim am Rhein in der Nähe von Wiesbaden. Damals konnte ich natürlich noch nicht so gut Deutsch sprechen, aber durch diese besondere Erfahrung habe ich die deutsche Sprache und Deutschland lieben gelernt.

Die Zeit an meiner PASCH-Schule war auch ein Sprungbrett in mein Studium: Maschinenbau und Deutsch an der University of Maryland. Mein letztes Semester habe ich dann an der Technischen Universität Berlin verbracht. Dort habe ich ein kleines Forschungspraktikum im Bereich Infrastrukturpolitik absolviert. Während dieser Zeit konnte ich viele internationale Schüler und Studenten kennenlernen. Durch diese besondere internationale Gemeinschaft habe ich gelernt, dass meine Umgebung hier in den USA viel weltoffener und internationaler ist, als ich früher dachte.

Mit dem DSD II nach Deutschland

Seit Abschluss meines Studiums arbeite ich als Technischer Berater im Bereich Energieeffizienz und Bundespolitik bei einer Firma in Washington, D.C. Die Arbeit gefällt mir sehr, denn sie ist interessant und ein wichtiger erster Schritt in meiner beruflichen Entwicklung. Meine Zukunft sehe ich bei einer großen Beratungsfirma – entweder in Europa oder in den USA, aber auf jeden Fall dort, wo ich häufig die Gelegenheit haben werde, ins Ausland zu reisen. Dabei werde ich wohl im Bereich Ingenieurwesen bleiben, wobei die ferne Zukunft natürlich nicht vorhersagbar ist.

Obwohl die deutsche Sprache in meinem derzeitigen Job und Leben keine direkte Rolle spielt, behalte ich sie beständig bei. Ich bin oft in Kontakt mit meinen deutschen Freunden in der Nähe und besuche aktuell wieder jeden Samstag einen Kurs an der DSS Washington, um dort das DSD II zu erwerben. Damit möchte ich in naher Zukunft meine Ausbildung fortsetzen – mit einem Master-Studium in Berlin.

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