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PASCH-Alumni im Porträt: Rūta Šilgalytė

Mein Name ist Rūta Šilgalytė. Ich habe an einer PASCH-Schule in Litauen Deutsch gelernt. Wenn ich nach Deutschland reise, kann ich dort mit den Menschen reden. So fühlt sich das fremde Land nicht mehr so fremd an.

Ich bin 1996 geboren und habe von der 6. bis zur 12. Klasse Deutsch gelernt. Die PASCH-Schule, an der ich gelernt habe, heißt Vilnius Lyzeum und liegt in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen.

Kreativer durch die PASCH-Projekte

Die Projekte der PASCH-Initiative waren für mich nicht nur wertvoll, sondern haben auch meine Kreativität gestärkt, wie zum Beispiel die Mitarbeit an der Online-Schülerzeitung KLICK. Dadurch habe ich meine Deutschkenntnisse und meine Schreibfähigkeiten verbessert. Ich habe mich wie eine echte Redakteurin gefühlt. Man musste mit dem ganzen Team kommunizieren und die volle Verantwortung tragen. Außerdem habe ich so neue Kontakte knüpfen können – genauso wie beim PASCH-Jugendkurs in Dassel, an dem ich 2013 teilgenommen habe. Der Kurs war ein wunderschönes Sommererlebnis, in dem ich praktische Fertigkeiten des Journalismus gelernt und neue Freunde aus der ganzen Welt gefunden habe: aus Ungarn, Frankreich, Indien, Deutschland, Mexiko und vielen anderen Ländern. Manche von uns sind in Kontakt geblieben und schicken einander Postkarten.

Mit Deutsch andere Kulturen kennenlernen

Das Wichtigste an den PASCH-Projekten war für mich, dass sich dadurch so viele unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Kulturen treffen können. Man erfährt viel Neues über ihre Länder und Gebräuche und findet auch Ähnlichkeiten. Das bringt eine breitere Vorstellung von der Welt. Weil ich bei den PASCH-Projekten auch mein eigenes Land präsentiert habe, habe ich mich besonders gut über die Geschichte Litauens und unsere Traditionen informiert.

Ich finde, dass Fremdsprachen die Menschen befreien, weil sie sich dann ausdrücken und einander verstehen können. So ist es mir mit Deutsch passiert. Ich fühle mich ausgezeichnet, wenn ich nach Deutschland reise und dort mit den Einwohnern kommunizieren kann. Es fühlt sich dann an, als ob mir das fremde Land nicht mehr ganz so fremd ist.

Mein Studium, meine Zukunft

Dieses Jahr habe ich angefangen, in meiner Heimatstadt an der Universität Vilnius Zahnmedizin zu studieren. Zurzeit geht es wirklich gut. In den ersten zwei Jahren musste ich sehr viel auswendig lernen, und das fand ich nicht einfach. Die Anatomie des Menschen war aber sehr interessant. In zehn Jahren werde ich bereits meinen Hochschulabschluss haben. Nach dem Studium möchte ich ein medizinisches Praktikum machen, vielleicht auch noch im Ausland. Weil ich Deutsch gelernt habe, habe ich die Möglichkeit, das Praktikum in einem deutschsprachigen Land zu machen. Eine Fremdsprache öffnet eben die Tür zur Welt!

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